Von P. K. Sczepanek


Die CDU und die Vertriebenen -



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Die CDU und die Vertriebenen -


Düsseldorf – Unendlich kleine Brötchen backt die CDU in Nordrhein-Westfalen für die deutschen Vertriebenen und Aussiedler. Vor wenigen Tagen hat es der Beauftragte der CDU-Landtagsfraktion, Horst Westkämper, allen Ernstes als Erfolg verkauft, dass aus Schlesiern, Pommern und Ostpreußen geflohene und vertriebene Deutsche in Publikationen des CDU-regierten Bundeslandes nun nicht mehr als „Menschen, die nach 1945 ihre polnische Heimat verlassen mussten“ bezeichnet werden.

Auch sei es als Erfolg zu werten, dass deutsche Aussiedler nun nicht mehr wie eingebürgerte Polen als „Deutsche mit polnischem Migrationshintergrund“ bezeichnet würden. Damit könne man „durchaus zufrieden sein“…


Gerade am 27.11.2012 - gib es im Landtag NRW - eine große Ausstellung, wo ich Einladung bekommen habe… an:

Im Dienste der Menschheit“ -pksczep



From: Manfred Mayrhofer Sent: November19, 2012 Subject: WG: LandesratForum Dezember 2012

                    

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, liebe Freunde und Förderer des Landesrates.

Liebe Leser des LandesratForums.


Mit  dem regelmäßig erscheinendem LandesratForums geben wir Ihnen laufend Einblick in die Tätigkeiten des Landesrates und informieren Sie über unsere Arbeit. Auch über den Weltdachverband der Donauschwaben erhalten Sie Nachrichten. Für die Resonanz, die wir in Form von Rückmeldungen, Gesprächen oder Ihrer Anwesenheit bei unseren Veranstaltungen erhalten, danken wir Ihnen. Genauso danken wir Ihnen für allfällige Beiträge die wir im Forum abdrucken können.
Heute erhalten Sie das neue LANDESRATFORUM DEZEMBER 2012. Ich hoffe das wir wieder Ihren Geschmack getroffen haben und es ein schönes Exemplar geworden ist.

Die neue Nummer liefert Informationen zu allen vielen Bereichen mit den Schwerpunkten - 6. Bläsertreffen in Wetschesch, 4. Treffen der ungarndeutschen Familienmusiken und das Gedenken an die Verschleppung in Berzel, 12. Volksgruppensymposium in Marburg/Maribor und der Gedenkfeier am Bachern, über das diesjährige Krautfest in Wetschesch und über unsere Fortbildungen im Ausland.


Ausserdem immer eine  Vorschau auf die bereits feststehenden Termine des Jahres. Bitte notieren Sie sich diese Termine bereits jetzt. Unsere Programme finden Sie auf Seite 1 des LandesratForums.
Besuchen Sie bitte unsere Veranstaltungen zahlreich, Sie setzten damit ein Zeichen für das Ungarndeutschtum. Wie üblich sind alle Veranstaltungen frei zugänglich - um Spenden wird gebeten.
Auch  Jahr 2013 sind wir wieder auf Ihre großzügige Hilfe angewiesen. Unterstützen SIE uns bitte daher mit einer Spende -  dass wir unseren Kulturauftrag auch weiterhin ausführen können.

DAS LANDESRATFORUM IST KOSTENLOS - ABER NICHT UMSONST.


Besuchen Sie uns auf unseren Webseiten:

www.landesratforum.de www.landesrat.mx35.de
www.landesratforum.mx35.de www.ungarndeutsch.mx35.de
Neue Videos von  Veranstaltungen können sie unter www.de.youtube.com/landesrat sehen.

FACEBOOK.COM/manfred mayrhofer

M.M.

From: Horst Zaborowski To: Peter K. Sczepanek

Subject Bund für Gesamtdeutschland

Lieber Freund Sczepanek,

Bund für Gesamtdeutschland http://www.bgd1.com/

Wer an seinem Privat-Eigentum in den Ostgebieten des Zweiten Deutschen Reiches interessiert ist, findet neueste Informationen unter:



http://www.bgd1.com/2012/doku/UDH101PES_17-27.pdf

ist die Stelle zum direkten Abruf des PDF-Dokuments.

mfg. Zaborowski - zabo@bgd1.com
E-Mail: pressedienst@sudeten.at www.sudeten.at ZVR-Zahl: 366278162

Wien, am 19. November 2012



Zeihsel: Vaclav Klaus in Wien wegen Konfrontation mit Vertreibung

               verärgert

Utl.: In Berichten tschechischer Zeitungen klagt er darüber
In der gestrigen Právo meinte Klaus, dass viele Gesprächspartner ihn in Wien wegen der Vertreibung der Sudetendeutschen ansprachen. Er fürchte, dass sein Nachfolger „die tschechischen Interessen nicht so stark wie er verteidigen würde!“

Er meint wohl nicht so „stur“ sein wird in Zukunftsfragen seines Volkes.


Er wolle über den Nationalsozialismus – natürlich nicht den tschechischen der Partei Edvard Beneš´s – über den Nazismus in Österreich – natürlich nicht über die unüberbietbare Kollaboration im Protektorat Böhmen und Mähren – und das Thema Österreich und der 2. Weltkrieg diskutieren – dann akzeptiere er auch über den „Abschub“ – für Klaus gibt es keine Vertreibung – in einem Paket sprechen. „Man könne nicht ein Randereignis aus der ganzen tragischen Episode europäischer Geschichte herausnehmen“.
Dazu erinnert Gerhard Zeihsel, der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) Vaclav Klaus, den Staatspräsidenten der ČR, dass die Ursache der Tragödie der Sudetendeutschen nicht in den Jahren 1938, 1939 – 1945 liege, sondern im 1. Weltkrieg und dem Friedensdiktat von St. Germain (1919), wo der deutschen Volksgruppe in der neugegründeten ČSR das proklamierte Selbstbestimmungsrecht (US-Präsident Wilson) verweigert wurde! Auf der Basis sollte Herr Klaus diskutieren!
Zu den österreichischen AKW-Gegnern meinte er: „Unglaublich ihre Verbissenheit in der Frage Temelins. Unglaublich ihre Verbissenheit, Herr Präsident, in der Frage des Völkermordes an den deutschen Altösterreichern aus dem Sudetenland!“
E-Mail: pressedienst@sudeten.at www.sudeten.at ZVR-Zahl: 366278162

Wien/Bonn, am 20. November 2012


Europarat reklamiert gravierende Defizite Polens für deutsche Volksgruppe

Utl.: BdV-Präsidentin Erika Steinbach unterstützt diese Anliegen


Zum Bericht des Europarates zur Anwendung der „Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen“ in der Republik Polen und speziell zur Förderung der deutschen Minderheit erklärt BdV-Präsidentin Erika Steinbach MdB:
Ich begrüße den ausführlichen Staatenbericht zur Lage der deutschen Sprache als Minderheitensprache in Polen. Der Sachverständigenausschuss schildert darin sorgfältig und umfassend die Lage und den Stellenwert des Deutschen als Unterrichts- und Minderheitensprache für die deutsche Volksgruppe in Polen auf der Basis der von Polen eingegangenen Verpflichtungen.
Es wird deutlich, dass neben einigen erfüllten Verpflichtungen nach wie vor zahlreiche gravierende Defizite in Polen vorhanden sind, so dass zu hoffen bleibt, dass die unterbreiteten Verbesserungsvorschläge jetzt auch umgesetzt werden.
Dabei ist es auch Aufgabe der deutschen Bundesregierung, auf die Erfüllung der polnischen Verpflichtungen hinzuwirken.
Sachverständigenauschuss des Europarates mahnt an:


  • Unterricht in Deutsch auf Vorschul-, Grundschul- und Sekundarschulniveau anzubieten und in den Gebieten, in denen Deutsch gebraucht wird, Kontinuität von der Vorschulerziehung bis zur Sekundarschulbildung sicherzustellen




  • für die Aus- und Weiterbildung von entsprechenden Lehrkräften zu sorgen




  • in einer großen Zahl von Gebieten, in denen Deutsch herkömmlicherweise gesprochen wird und Deutschsprachige in einer für die aktuelle Verpflichtung relevanten Anzahl leben, muss die deutsche Sprache auch bei den örtlichen und regionalen Behörden verwendet werden dürfen, selbst wenn der Schwellenwert von 20 Prozent nicht erreicht wird




  • den Sprechern von Regional- oder Minderheitensprachen die gesetzliche Möglichkeit einzuräumen, mündliche oder schriftliche Anträge in ihren Sprachen auch in Distrikten (powiaty) und Woiwodschaften zu stellen, in denen die Zahl der Sprecher groß genug ist




  • den Gebrauch oder die Annahme von deutschen Ortsnamen auch durch diejenigen örtlichen und regionalen Behörden zuzulassen und/oder dazu zu ermutigen, in deren Zuständigkeitsbereich Deutschsprachige den Schwellenwert von 20 Prozent zwar nicht erreichen, aber eine Sprechergruppe darstellen, die für den Zweck dieser Verpflichtung groß genug ist




  • zur Einrichtung mindestens eines öffentlichen Hörfunksenders und eines öffentlichen Fernsehkanals in Deutsch, zu empfangen in allen Gebieten, in denen Deutsch gesprochen wird, zu ermutigen und/oder sie zu erleichtern




  • bei der Verfolgung ihrer Kulturpolitik im Ausland die deutsche Sprache und die in ihr zum Ausdruck kommende Kultur angemessen zu berücksichtigen




  • die Verbesserung und Kontrolle der Zuschüsse. Polen wird vom Sachverständigenausschuss aufgefordert, das System der Gewährung von Zuschüssen zum Unterricht in Regional- oder Minderheitensprachen zu verbessern und so die Kontinuität des Unterrichts sicherzustellen. Polnische Behörden sollen vor allem die Verwendung der Zuschüsse regelmäßig kontrollieren.

Ich unterstütze diese Anliegen.


Die deutsche Sprache ist für die deutsche Minderheit in Polen wesentlicher Bestandteil ihrer Identität und Kultur. Über Jahrzehnte hinweg war sie ihr strikt verboten. Es besteht dringend Nachholbedarf. Sie muss auf breiter Ebene gefördert werden.
Es kann und darf nicht bei der jetzigen Praxis bleiben.
Polen ist verpflichtet die deutlichen Aufforderungen des Europarates umzusetzen.
Die Feststellungen des Sachverständigenausschusses müssen aber  auch Eingang in die Gespräche zwischen Deutschland und Polen finden. Hier ist die Bundesregierung gefordert, mehr als bisher zu tun.
Der deutschen Minderheit kommt für die deutsch-polnischen Beziehungen eine wichtige Brückenfunktion zu. Diese wird sie umso besser erfüllen können, wenn sie in Polen ausreichend gefördert, sowie als selbständiges und bereicherndes Element wahrgenommen wird.

www.Bund-der-Vertriebenen.de

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Wir erinnern
16.11.1871: Lederer, Hugo in Znaim (M), gest. 1.8.1940 Berlin: Bildhauer, Denkmäler: Bismarck-Hamburg / Kaiser Friedrich III-Aachen. Grabmal G. Stresemann.

16.11.1910: Tilden, Jane (ursprgl. Tuch, Marianne) in Aussig (B), gest. 27.8.2002 in Kitzbühel: (Film-)Schauspielerin (Raimundtheater / Theater in der Josefstadt / Burgtheater), „Kaiserball“/“Radetzkymarsch“/“Tatort

18.11.1839: Skoda, Emil J. (v.) in Pilsen (B), gest. 8.8.1900 in Selzthal: Ausbau der übernommenen „Klement & Laurin“ zur Fabrik für Automobilbau. Nachfolge Enkel (Emil und Karl) in tschechischem Internierungslager umgekommen. „Skoda“ ist heute Teil des VW-Konzerns.

18.11.1870: Metzner, Franz in Wscherau (B), gest. 24.3.1919 in Berlin: Bildhauer. Namensgeber Künstlervereinigung. „Metzner-Bund“. Entwarf „Völkerschlachtdenkmal“ / Leipzig. Mitglied „Preußische Akademie der Künste“.
E-Mail: pressedienst@sudeten.at www.sudeten.at ZVR-Zahl: 366278162

Wien, am 19. November 2012



Freundschaft?

Die deutsch-tschechischen Beziehungen sind „inzwischen die besten in der Geschichte beider Länder“. Darin waren sich die Staatschefs Gauck und Klaus kürzlich in Prag einig. Sogar von „Freundschaft“ war die Rede.

Der Befund stimmt wahrscheinlich sogar, wenn man nur die offizielle politische und diplomatische Ebene als Messlatte nimmt. Abgesehen von ein paar europapolitischen Differenzen, die vor allem durch den nicht mehr lange amtierenden Vaclav Klaus formuliert werden, ist da alles ziemlich in Butter. Und alles, was diese Butter ranzig machen könnte, wird von deutscher Seite meist ausgeklammert.
Joachim Gauck hat es gerade vorgeführt: Er sagte, was die tschechische Seite gern hört, und er sagte nicht, was man dort nicht so gern hört. Und damit nicht genug: Er sagte auch noch ausdrücklich, dass er nichts sagen werde zum Thema Vertreibung.

Man müsste ja vielleicht wirklich nichts sagen, wenn es darüber nichts mehr zu sagen gäbe. Aber es gibt halt noch eine Menge darüber zu sagen. Man könnte ja auch sagen, über Lidice müsse man nichts mehr sagen, weil schon alles gesagt worden ist. Tatsächlich wurde hier ja schon viel mehr gesagt, als tschechische Regierungen je zu den Nachkriegsverbrechen zu sagen hatten. Gauck hat es beim Besuch in Lidice wieder gesagt und sich erneut – wie schon kurz nach seinem Amtsantritt – um angemessene Worte des Bedauerns und der Trauer bemüht. Ganz im Sinne des in Tschechien gern angewandten Kollektivschuldprinzips sprach er darüber, „was Vorgängergenerationen angerichtet haben". Die Vorsicht, mit der deutsche Politiker jeden Verdacht einer Relativierung von Nazi-Verbrechen zu vermeiden versuchen, gilt offenbar nicht in Bezug auf die eigenen Landsleute, deren „Vorgängergenerationen“ man ganz einfach pauschal zu Nazi-Verbrechern abstempeln kann, ohne dass sich die Nachkommen darüber sonderlich aufregen würden.


Wenn’s wenigstens was helfen und der vorauseilende Selbstbezichtigungsgehorsam auch auf der anderen Seite Nachdenklichkeit auslösen würde. Aber dem ist nicht so. Im Juni schien es zunächst so, als hätte der neue deutsche Bundespräsident tatsächlich etwas in diese Richtung bewirkt, nachdem er anlässlich des 70. Jahrestages von  Lidice einen Brief an Klaus geschickt hatte, in dem er von „tiefer Betroffenheit und Scham" über diese „mitleidslosen Verbrechen und unaussprechliches Leid“ schrieb. Außenminister Karel Schwarzenberg fand es „schön, dass der Präsident Gauck es so anerkannt hat". Und: „Es wäre schön, wenn auch wir so großzügig wären."
Ja, um Gottes willen, was hindert denn die tschechische Regierung, das Parlament und den Staatschef daran, ebenso „großzügig“ zu sein? Bis jetzt sehen wir nur deutsche Politiker einen nach dem anderen an die Moldau reisen und dort Asche aufs deutsche Haupt streuen, ohne dass es dazu ein tschechisches Pendant gäbe. Ja, es tut sich sicher einiges, das es zu würdigen gilt: Die Opfer von Dobrenz wurden jetzt - 67 Jahre danach - beigesetzt, aber eben nicht in Dobrenz, wo die Bevölkerung nicht durch Gräber an das Massaker auf der Budinka-Wiese erinnert werden wollte, sondern auf dem Friedhof von Iglau. Und war ein Spitzenvertreter des Staates bei der Trauerfeier zugegen? Nein! Oder hat ein Spitzenvertreter des Staates im vergangenen November den bayerischen Minister-präsidenten Seehofer an die Brücke von Aussig begleitet, um dort gemeinsam der 200 nach dem Krieg ermordeten Deutschen zu gedenken? Nein! Die Herrn aus Prag fehlen bei solchen Anlässen, weil sie nicht passen zu den Beneš-Büsten, Beneš-Statuen und Beneš-Huldigungsgesetzen, die auf ihrem Mist gewachsen sind. Die tschechischen Spitzenpolitiker schwänzen solche Anlässe, weil sie eben nicht Gefahr laufen wollen, Nachkommen der „Vorgängergenerationen“ zu verärgern.
Solch gemeinsames Gedenken hätte nichts zu tun mit einer Relativierung, vor der sich deutsche Politiker so fürchten. Sie wäre aber ein Zeichen, dass die hochamtlichen Freundschaftsbekundungen bei Staatsbesuchen doch etwas mehr sind als diplomatische Worthülsen.
Dieser Kommentar von  Manfred Maurer erschien in  der Sudetenpost Folge 11 vom 

8. November  2012.


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Wir erinnern
geb.2.11.1766: Radetzky, Josef Graf v., in Trebnitz (B), gest. 5.1.1858 in Mailand: Feldmarschall (nach Schlacht bei Aspern). Entw. Plan für Völkerschlacht bei Leipzig, Neuorganisation des österr. Heeres. Diente unter 5 Kaisern. 17 Feldzüge. “Radetzky-Marsch“ (J.Strauß Vater).

geb. 9.11.1866: Hanusch, Ferdinand in Oberdorf/Wigstadtl (Schl), gest. 28.9.1923 in Wien: Mitbegründer „Arbeiterkammer“, MdR. Nach 1. Weltkrieg Staatssekretär/Sozialminister, Aufbau der Sozialgesetzgebung (Verbot der Kinderarbeit/Einführung 48-Stundenwoche).

geb.13.11.1917: Zippe, Gernot in Wansdorf (B), gest. 8.5.2008 in München: Radiumforscher. Sowj. Gefangenschaft (Entw. Gaszentrifuge zur Urananreicherung/1945). Nach Entlassung Mitarbeiter verschiedener internat. Projekte. Patent Zippe-Zentrifuge. Sohn des Anton K. Zippe.
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Wien, am 15. November 2012

Einladung zum Vortrag anlässlich der Jahreshauptversammlung

Freitag, 30.11.2012 um 16:00 Uhr

1190 Wien, Hardtgasse 7/1 (Kulturquartier)



Vortrag von PhD Eva Markus (ELTE Budapest)

Die deutsche Mundart der Sprachinsel Deutschpilsen/Nagybörzsöny im Norden Ungarns
Deutschpilsen ist eine mittelalterliche bairische Außengründung im Norden Ungarns, die im 13. – 15. Jh. vermutlich mit Siedlern aus dem Alpenvorland (Steiermark), Tirol und aus dem Erzgebirge und/oder aus Thüringen besiedelt wurde. In der Sprachinsel wird eine südbairisch/südmittelbairisch-ostmitteldeutsche Mischmundart gesprochen, die mutmaßlich bald aussterben wird.
Jahreshauptversammlung in den Vereinsräumlichkeiten

Hardtgasse 7/14 um 17:30 Uhr
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen gemütlichen Ausklang des Vereinsjahres!

                 Dr. Ingeborg Geyer e.h.                                  Mag. Irene Wohlschlager e.h.

(Vorsitzende)                                                      (Schriftführerin)
VEREIN DER FREUNDE DER VOM MITTELALTER VON ÖSTERREICH AUS BESIEDELTEN SPRACHINSELN „Sprachinselfreunde“                                                                  Österreichisches Sprachinselmuseum (nur gegen Voranmeldung)

ZVR: 882346922                                          A-1190 Wien, Hardtgasse 7/14

                                                                  Tel.:+43 (0)22 524 22 99 bzw. +43 (0)664 7388 47 94

                                                                  mail: info@sprachinselverein.at    www.sprachinselverein.at

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Wien,  14. November 2012

Neuerscheinung
Erika Rosenberg

Oskar Schindler - Seine unbekannten Helfer und Gegner

200 Seiten, bebildert, broschiert, erschienen 2012 im LIT Verlag, Berlin, Fresnostr. 2,

D-48159 Münster, Tel. 0049 251 62032, e-mail: lit@lit-verlag.dewww.lit-verlag.de,

ISBN 978-3-643-11884-4, Preis: € 24,90


Oskar Schindlers Geschichte wurde weltbekannt durch den Film „Schindlers Liste“.

Über Oskar Schindlers Geschichte sind schon Tintenflüsse gegossen worden. Aber wer war wirklich dieser charismatische Mann, der fast zum Mythos geworden ist. Er hatte den Mut 1200 Juden vor dem sicheren Tod in den Gaskammern der Nazimaschinerie zu retten. Wer hat ihm bei seiner zivilcouragierten Tat geholfen?

32 Helfer waren ständig an seiner Seite um dieses Sisyphoswerk auf die Beine zu stellen.

Oskar Schindler, der Canaris ´Abwehragent brachte RM 2.640.000 (26 Millionen Euro) auf, um diese Rettung zu verwirklichen. Seinem heimlichen Treff mit Vertretern der Jewish Agency in Budapest gebührt alleine ein ganzes Kapitel in der Geschichte  des Dritten Reiches.

Emilie und Oskar Schindler hatten nicht nur Helfer, sondern auch Gegner, vor allem nach dem Krieg und das wird in diesem Buch von Prof. Erika Rosenberg-Band schonungslos aufgedeckt.
Angaben zur Person

Prof. Erika Rosenberg-Band ist Autorin Historikerin, Übersetzerin, Dolmetscherin, Journalistin und Dozentin, sie bildet zukünftige Diplomaten im argentinischen Auswärtigen Amt aus und hat u.a. Biografien über Emilie und Oskar Schindler verfasst.

Sie ist in Buenos Aires geboren, wohin  ihre Eltern vor dem Nationalsozialismus flohen.

Sie lernte Emilie Schindler 1990 in Buenos Aires kennen und betreute sie bis zu ihrem Tod 2001. Erika Rosenberg  bewahrt seit dem Tag Schindlers Erbe.

Das Umschlagbild kann kostenlos angefordert werden.
Prof. Erika Rosenberg-Band spricht in Wien
Mittwoch, 5. Dezember 2012, 18:00 Uhr, im Haus der Heimat, 1030 Wien, Steingasse 25 im Hoftrakt 2. Stock (SLÖ-Saal) berichtet Prof. Erika Rosenberg-Band über ihre neuesten Forschungsergebnisse zur Familie Schindler und signiert auch gerne mitgebrachte Bücher!

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Wien, 12. November 2012

Einladung zur Buchpräsentation

Ilse Tielsch

»Manchmal ein Traum, der nach Salz schmeckt«

Gedichte eines Lebens - (Alle Gedichte von 1948 bis 2012)

Das Gespräch mit der Autorin führt der Verfasser des Nachwortes, Christian Teissl

6. Dezember 2012, 19 Uhr, Literarisches Quartier „Alte Schmiede“,

1010 Wien, Schönlaterngasse 9
Wien, 8. November 2012

Der Räuber Hotzenplotz feiert Weihnachten! In Stockerau.

Das berühmte Kinderbuch von Otfried Preußler feiert heuer seinen 50jährigen Geburtstag


Räuber Hotzenplotz stiehlt Großmutters Kaffeemühle weil doch bald Weihnachten ist und er auch sooo gerne ein Weihnachtsgeschenk hätte! Und so stürzen sich Kasperl und Seppel Hals über Kopf ins Abenteuer, um den Räuber mit den sieben Messern zu fangen. Dabei geraten sie in brenzlige Situationen, begegnen dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann und der guten Fee Amaryllis. Die wichtigste Frage aber ist: Werden sie den Räuber Hotzenplotz überlisten und der Großmutter die Kaffeemühle zurückbringen? Und werden alle, vielleicht auch der Räuber Hotzenplotz ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest verbringen?
Die fünfte Weihnachtsmärchen Produktion in Stockerau wird vom bewährten Ensemble des Lenautheaters gespielt. Musik von Irene Budischowsky mit Markus Thill, Sabine Kranzelbinder, Eva Reinold, Daniela Wolf und neu dabei Christian Fuchs. Die Kostüme werden von Daniela Tidl (u.a. Theater in der Josefstadt) angefertigt. Regie führt Richard Maynau.
Termin: 30. November 2012, 17:00 Uhr im Lenautheater, Stockerau, NÖ

Karten: Tel.: 0699 133 900 01

Kulturamt im Rathaus, www.lenautheater.at -

Räuber Hotzenplotz möchte auch viele Weihnachtsgeschenke haben, also stiehlt er Großmutters Kaffeemühle. Als Hotzenplotz dann erfährt, dass Kasperl und Seppl, eine Wagen voller Weihnachtsgeschenke durch den Wald ziehen, ist er nicht mehr zu bremsen. Allerdings weiß er nicht, dass die beiden ihn nur einen Streich spielen wollen, und so geht Hotzenplotz zum Zauberer Zwackelmann. Dieser kann ihm aber auch nicht erklären, warum die Kiste voller Geschenke leer ist. Als sich dann auch noch Herr Oberwachtmeister Dimpfelmoser einmischt, der eine Fee und eine Kröte entdeckt hat, ist die Konfusion perfekt. Ob Hotzenplotz je Weihnachten wird feiern können?
Geboren wurde Otfried Preußler am 20.10.1923 im nordböhmischen Reichenberg / Liberec. Hier finden sich auch die Wurzeln zu vielen seiner Geschichten.
E-Mail: pressedienst@sudeten.at www.sudeten.at ZVR-Zahl: 366278162

Wien/München, am 8.November 2012



Kulturverband der Deutschen in der Tschechischen Republik

Erfreuliche Nachrichten aus Prag
Mitte Oktober fand die Ratsversammlung und Jahrestagung des Kulturverbandes tschechischer Bürger deutscher Nationalität (KV) im Prager Haus der nationalen Minderheiten statt.
Der älteste deutsche Verband auf tschechischem Boden hat nicht nur seine Führung verjüngt. Mit ihm muss man auch als Vertretung der deutschen Minderheit neben der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien (LV) rechnen.

Von den 20 KV-Gruppen in Prag, Schatzlar, Wildstein, Graslitz, Falkenau, Weipert, Schmiedeberg, Komotau, Teplitz-Schönau, Aussig, Groß Schönau, Schluckenau, Georgswalde, Warnsdorf, Haida, Maffersdorf, Gablonz, Neustadt, Jungbuch-Trübenwasser und Trautenau waren 16 Vertreter nach Prag gekommen, um unter Leitung ihrer Vorsitzenden Irene Novak über ihre Zukunft zu debattieren.

In den Gruppen Maffersdorf, Georgswalde und Wildstein waren neue dynamische Kräfte in den Vorstand gewählt worden. Nun wurde die KV-Vorsitzende in Wildstein, Jana Bazilak, zur neuen Stellvertretenden Landesvorsitzenden. Die langjährigen Vorstandmitglieder Edwin Marks aus Schatzlar und Hilde Kopecka aus Haida traten aus gesundheitlichen Gründen zurück. Im Vorstand geblieben ist der rührige Peter Rojik aus Graslitz, der  für diese Zeitung schreibt. Der beliebte Vorsitzende des KV Prag, Dieter Glogowski, zieht mit seiner Frau im Frühjahr nach Deutschland. An seine Stelle kam die neue und erheblich jüngere Hana Grygkar. Irene Novak aus Prag bleibt Landesvorsitzende.

Der Rat des Kulturverbands als breiterer Vorstand diskutierte die gute oder schlechte Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gemeindevertretern. Hedwig Hurnik, Vorsitzende des KV Komotau, arbeitet erfolgreich als Vertreterin der deutschen Minderheit im Ausschuß für nationale Minderheiten im dortigen Bezirk. Dagegen zeigen die Stadtbehörden von Teplitz-Schönau keinerlei Interesse an den Anliegen der heimatverbliebenen Sudetendeutschen.

Ein anderes Thema war die Zusammenarbeit mit der LV, die erst vor 20 Jahren gegründet wurde. 14 Sitzungsteilnehmer waren dafür, den Kontakt zur LV weiterhin zu pflegen, zwei dagegen. Novak informierte über die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Sudetendeutschen Büro in Prag unter der Leitung von Peter Barton. Auch hier konnte sie sich auf die breite Zustimmung der Mitglieder stützen. Der Kulturverband kann mit Stolz auf 43 Jahre Arbeit für die Heimatverbliebenen zurückblicken. Ein verjüngter Vorstand trägt nun das deutsche Erbe in die nächste Generation. Und das ist die gute Nachricht aus Prag, nicht nur für die Heimatverbliebenen, sondern für alle Sudetendeutschen.    ek

(aus Sudetendeutschen Zeitung/München Folge 44 vom 2.11.2012)


Wien/München, 8. November 2012

50 Jahre Beurkundung der Schirmherrschaft Bayerns über die Sudetendeutsche Volksgruppe

Sozialministerin Haderthauer: „Wir bleiben ein verlässliches Schirmland“
„50 Jahre verbriefte Schirmherrschaft sind ein Zeichen für die vertrauensvolle und enge Verbundenheit des Freistaates Bayern mit der Sudetendeutschen Volksgruppe. Für uns in Bayern ist damit auch ein klarer Auftrag für die Zukunft verbunden: Wir bleiben für unsere Deutschen aus Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, ein verlässliches Schirmland“, so Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer gestern in München zum 50. Jahrestag der Beurkundung der Schirmherrschaft Bayerns über die Sudetendeutsche Volksgruppe.
Haderthauer weiter: „Die Sudetendeutschen waren und sind ein Gewinn für Bayern und Bayern ist ein solidarisches Schirmland für die Sudetendeutschen. Der Freistaat hat stets ein Ziel bei der Ausübung der Schirmherrschaft verfolgt: die Sudetendeutschen in ihrem kulturellen Selbstbehauptungswillen zu stärken. Das ist gelungen. Das Sudetendeutsche Haus ist die Stein gewordene Manifestation der Schirmherrschaft. Die beiden sudetendeutschen Regionalmuseen, das Egerland-Museum in Marktredwitz und das Isergebirgsmuseum in Neugablonz, sind lebendiger Ausdruck des kulturellen Selbstbewusstseins der Volksgruppe. Und was mich freut: Die Planungen für ein Sudetendeutsches Landesmuseum sind weit vorangeschritten. Bayern hält Wort: Wir fördern das Vorhaben tatkräftig.“
Haderthauer lobte das Eintreten der Volksgruppe in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit: „Die Sudetendeutschen sind konsequent den Weg von Begegnung, Dialog und Verständigung gegangen. Sie sind diesen Weg gegangen auf Basis der historischen Wahrheit. Sie sind wahre Brückenbauer für ein zusammenwachsendes Europa.“
Vor 50 Jahren, am 7. November 1962, unterzeichnete der Bayerische Ministerpräsident Dr. Hans Ehard die Schirmherrschaftsurkunde und überreichte sie in der Staatskanzlei dem damaligen Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe. Anlässlich dieses Jubiläums fand im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei gestern Abend ein Festakt statt. Die Betreuung der Vertriebenen, Flüchtlinge und Spätaussiedler ist bereits seit 1954 dem Geschäftsbereich des bayerischen Arbeits-und Sozialministeriums zugeordnet.
Die Sudetendeutschen Österreichs waren bei diesem Festakt durch den Bundesobmann der SLÖ, LAbg.a.D. Gerhard Zeihsel, BO-Stv. Dieter Kutschera und den Vorsitzenden des Böhmerwaldmuseums und der Erzgebirger Heimatstube in Wien, Dr. Gernot Peter vertreten.
Urkunde zur Bekräftigung der Schirmherrschaft vom 7. November 1962 finden Sie unter: www.sudeten.de
Wien, am 13. November 2012

Zeihsel: Vaclav Klaus auf Abschiedsbesuch in Wien – kein Sudetendeutscher weint ihm eine Träne nach!

Utl.: Klaus führte Edvard Beneš´s chauvinistische Genozid-Politik fort
In vier Monaten muss Staatspräsident Vaclav Klaus den Hradschin in Prag verlassen. Er stand – und steht noch immer – im Gegensatz zu seinem Vorgänger Vaclav Havel – der die Vertreibung von über drei Millionen Sudetendeutschen nicht als Recht sondern als Rache und eine zutiefst unmoralische Tat bezeichnete, zu den Beneš-Dekreten.

„Im Interview mit Kurt Seinitz von der Kronen-Zeitung verblödelte Klaus wieder einmal die gestellte Frage zur Vertreibung und zündete zur Ablenkung eine Nebelgranate“ entlarvte ihn Gerhard Zeihsel, der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ).


Äußerungen von Klaus, die Vertreibung der Sudetendeutschen sei „eine logische Folge“ der NS-Untaten gewesen zeigt eine Verhaftung mit dem Kollektivschuld-Gedanken und der Logik der Rache, die Verbrechen nur mit Verbrechen beantworten kann. Mit solchen rückwärtsgerichteten Worten zeigt Klaus, dass er wohl niemals im Europa der Völkerver-ständigung ankommen wird.
Die tschechische Jugend und jüngere Historiker – die alle nicht mehr vom Kommunismus – den das tschechische und slowakische Volk Beneš 40 Jahre lang zu verdanken hatte – beeinflusst aufwuchsen und nicht lernresistent wie Klaus die Geschichte sehen, kommen zu anderen Schlüssen. Heute wissen viele in der ČR, dass sie durch die Vertreibung sich selbst den größten Schaden zugefügt haben!
Von Vergangenheitsbewältigung hält Vaclav Klaus nichts und hält damit das tschechische Volk seit der Wende 1989 schon 22 Jahre in Geiselhaft, die andere zur Aufarbeit ihrer belastenden Geschichte genützt haben.
„Ein Trost bleibt uns“ – so Zeihsel, „vier Monate gehen schnell vorbei  und dann ist das tschechische Volk und Europa den Atom-Dinosaurier los!

Einen Protest von sudetendeutscher Seite wird es diesmal nicht geben, da Vaclav Klaus ein politisches Auslaufmodell ist und überhaupt keine Bedeutung mehr haben wird“, schloss Zeihsel.


Wien, am 22. November 2012

Ehrenplakette in Gold für Anneliese Olbrich
Frau Anneliese Olbrich leitete fast 40 Jahre lang die Geschicke des Mährisch-Schlesischen Heimatmuseums in Klosterneuburg. Neben der Gestaltung zahlloser Sonderausstellungen und dem Verfassen von Katalogen und Schriften hat sie mit ihren Mitarbeitern das umfangreiche und stetig anwachsende Archiv nach modernen Kriterien auf neuestem Stand gehalten. Sie hat dadurch die Kulturlandschaft Klosterneuburgs entscheidend mitgeprägt und tausende Besucher aus dem In- und Ausland nach Klosterneuburg gebracht. Durch ihr umfangreiches und einschlägiges Wissen – sie selbst stammt aus dem nordmährischen Raum – konnte sie dem interessierten Publikum die über viele Jahrhunderte von Österreich geprägte Geschichte Mährens und Schlesiens vermitteln. Sie erbrachte damit auch einen wesentlichen Dienst im Sinne Klosterneuburgs als Patenstadt der Sudetendeutschen.
Die Festsitzung des Gemeinderates der Stadt Klosterneuburg in der Anneliese Olbrich die Ehrenplakette in Gold von Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager überreicht wurde fand am Montag, den 12.November 2012 abends in der Babenbergerhalle statt.
Die Sudetendeutsche Landsmannschaft ist stolz auf die kulturellen Leistungen ihrer Heimatfreundin und gratulieren Anneliese Olbrich herzlich zur Ehrung durch die Patenstadt Klosterneuburg, wo sie eine zweite Heimat gefunden hat.

Ein Bild von der Ehrung kann bei uns kostenlos angefordert werden.
SONDERAUSSTELLUNG

ABAKUS BIS ZINNSOLDAT

Kind sein um 1900

im Mährisch-Schlesischen Heimatmuseums

Schießstattgasse 2 (Rostockvilla), 3400 Klosterneuburg
bis 13. AUGUST 2013 zu besichtigen

Dienstag 10-16, Samstag 13-17, Sonntag 9-13 Uhr, Feiertage außer Sa/So geschlossen


Zeihsel: Kommunistischer Kreishauptmann in Aussig gewählt

Utl.: Aussig an der Elbe/Ústí nad labem durch Massaker am 31. Juli 1945 auf der Brücke berüchtigt


„Nachdem bei den letzten Regionalwahlen die KSČM/Kommunisten nach der Wende 1989 die stärkste Partei im Kreis Aussig und Karlsbad/Karlovy Vary wurden, kehrte ein Kommunist in der „demokratischen“ Tschechischen Republik an die Spitze im Norden zurück. Dabei handelt es sich um ein ehemals mehrheitlich sudetendeutsches Gebiet. Mit Hilfe der ČSSD/Sozialdemokraten gelang es den ersten KP-Kreishauptmann seit der Einführung der Kreisverwaltungen im Jahre 2000 mit dem Kommunisten Oldŕich Bubeniček zu installieren.
1974 war Bubeniček als einfacher Arbeiter der damaligen KSČ/KP) beigetreten und betätigte sich u.a. als Korrespondent der KP-Zeitung Halo noviny am Parteileben. Im Aussiger Parteisekretariat hängen bis heute Bilder von Lenin und dem KPČ-Held Julius Fučik. Bei der KSČM handelt es sich um die einzige nichtreformierte Partei in den Staaten des ehemaligen Ostblocks,“ schloss Gerhard Zeihsel, der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ).

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Peter Barton

Unser Mann aus Prag berichtet“

                                                                                                                   

am Dienstag, 27. November 2012, 18:30 Uhr

im Haus der Heimat, 1030 Wien, Steingasse 25, Hoftrakt, 2. Stock

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft hat in Prag in der Thomasgasse ein Kontaktbüro, welches Mag. Peter Barton leitet. Seine Aufgabe ist es, mit der tschechischen Kultur und Politik Verbindungen zu knüpfen.

Einmal jährlich berichtet er über die neueste Entwicklung in der Tschechischen Republik des nun zu Ende gehenden Jahres 2012 und es besteht die Möglichkeit einer Diskussion.


Wien,  22.November 2012

Neuerscheinung



Peter Härtling

Germanoslavaica - Zeitschrift für germano-slawische Studien

Im Auftrag des Slawischen Instituts der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, hrsg. v. Siegried  Ulbrecht (Prag) und Edgar Platen (Göteborg), Verlag Euroslavica, Tel. 0042 (0) 224 800 254, Fax: 0042 (0) 222 320 806, Kontaktperson: Dr.Siegfried Ulbrecht, email: ulbrecht@slu.cas.cz, www.slu.cas.cz 

132 Seiten, broschürt, ISSN 1210-9029, Preis € 21,-- Alle Beiträge sind auf Deutsch.

Inhalt:

Anneli FJORDEVIK: Zum Verhältnis von Kinderliteratur und Erwachsenenliteratur am Beispiel  von Peter Härtlings Das war der Hirbel; Frank Thomas GRUB: „Wer vorausschreibt, hat  zurückgedacht.“ – Peter Härtling als Essayist und Publizist; Martin HELLSTRÖM: „Ich erfinde  Gestalten, die es gegeben hat.“ – Auto-Biographische Annäherungen bei Peter Härtling;  Diether KRYWALSKI: Wie wahr ist die Erinnerung? Die erinnerte Kindheit in Brünn als Voraussetzung  und Grundlegung der historischen Wahrheit im Weltbild von Peter Härtling; Lukáš MOTYCKA: Das  Mitteleuropäertum Peter Härtlings. Einige Bemerkungen zu seinem Schubert-Roman;  Reiner NEUBERT: „Ich erzähle mich selbst“ oder Der Schriftsteller, der das Schreiben hört. Zu drei  Büchern Peter Härtlings über die Austreibung (Božena; Große, kleine Schwester; Reise gegen den  Wind); Edgar PLATEN: „Fremd bin ich eingezogen, Fremd zieh ich wieder aus“ – Zu Raum-, Zeit- und  Text-Mobilitäten in Peter Härtlings Der Wanderer; Siegfried ULBRECHT: Unfreiwillige Wanderschaft  im Erzählwerk Peter Härtlings.



Die Zeitschrift Germanoslavica öffnet sich seit einiger Zeit verstärkt slawistischen sowie germanistischen interkulturellen Forschungsthemen. Mit diesem aktualisierten Kurs will sie der modernen europäischen Literatur- und Kulturwissenschaft Rechnung tragen. Ihr Anliegen ist es auch, der tschechischen Slawistik neue Wege zu erschließen, indem sie zeigt, dass aktuelle Forschungen zur Slavistik eher interdisziplinär, und nicht mehr nur streng an das „ursprünglich“ Slawische, das im 19. Jahrhundert als Abgrenzung zum Germanischen definiert wurde, gebunden sind. In diesem Sinne hat sich die Redaktion für diese Themennummer entschieden, die als Grenze bzw. Knotenpunkt zwischen Slawistik und Germanistik neue Perspektiven ermöglicht.
Leben und Werk des deutschen Schriftstellers Peter Härtling bieten sich für dieses Vorhaben beispielhaft an. Peter Härtling wurde am 13. November 1933 in Chemnitz geboren. 1941 zieht die Familie von Hartmannsdorf bei Chemnitz nach Olmütz (Mähren). Dort übernimmt der Vater, der in Brünn aufgewachsen ist und in Prag studiert hat, eine Rechtsanwaltskanzlei und erhofft sich mit diesem Schritt, dem Druck im nationalsozialistischen Deutschland zu entziehen. Im Frühjahr 1945 flüchtet die Familie von Olmütz nach Zwettl (Niederösterreich). Kurz nach Kriegsende stirbt der Vater in einem in der Nähe befindlichen russischen Kriegsgefangenenlager. 1946 kommt Peter Härtling mit einem Flüchtlingstransport ins schwäbische Nürtingen, wo sich die Mutter kurze Zeit später das Leben nimmt. Ab 1952 ist Peter Härtling als Redakteur, Herausgeber, Lektor tätig. Zwischen 1968 und 1973/74 ist er Sprecher der Geschäftsleitung des S. Fischer Verlags. Seither arbeitet er als freier Schriftsteller. Peter Härtling erhielt zahlreiche Literaturpreise und Auszeichnungen anderer Art; er ist u. a. auch erster Träger des „Lenka-Reinerová-Stipendiums“ für ausländische Schriftsteller des Prager Literaturhauses.
Seit 1953 (poeme und songs) begleitet und kommentiert Peter Härtlings Werk kritisch die Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland bis heute. Dies geschieht nicht ohne Rückgriffe auf die deutsche Geschichte insbesondere seit der Romantik sowie seine Kindheitserfahrungen aus Mähren und Niederösterreich. Wir haben es also mit einem fast sechzig Jahre lang produktiven Autor zu tun, in dessen Schreiben unterschiedliche europäische Räume zusammenfallen. Die literaturwissenschaftliche Forschungslage hat dem Werk bisher kaum Rechnung getragen. Eine Härtling-Forschung ist bis auf wenige vereinzelte Publikationen im Grunde nicht vorhanden.
Härtlings Werk kennzeichnet sich nicht nur durch seinen enormen historischen Produktionsrahmen, sondern auch durch seine Formenfülle und seine thematische Vielfalt. Von Lyrik über Biographische Romane zu Künstlerbiographien, von autobiographischen Schreibansätzen über Kinder- und Jugendliteratur zu einer reichhaltigen Essayistik. Seine Themen reichen von einer immer wieder formulierten Poetik des Findens und Erfinden über literarische Beziehungen sowie literaturbetriebliche Tätigkeiten und Kontexte, Außenseiterdarstellungen, Heimatkonzepte (Olmütz, Zwettl, Nürtingen) usw.
Diese Breite lässt sich selbstverständlich nicht mit einem einzelnen Band oder einer einzelnen Konferenz einfangen. Dennoch wollten einige Kollegen zumindest einen Anfang wagen und trafen sich vom 7.-9.10.2011 in Göteborg. Das Symposium „Mitten in Europa. Zum literarischen Werk Peter Härtlings“ war Resultat einer Zusammenarbeit zwischen dem Institut für deutsche Gegenwartsliteratur und Deutschlandstudien am Institut für Sprachen und Literaturen an der Universität Göteborg und dem Slawischen Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik. Großzügig gefördert wurde die Veranstaltung durch Stiftelse Riksbankens Jubileumsfond (eine Forschungsförderung der Schwedischen Reichsbank).

Das Umschlagbild kann kostenlos angefordert werden.


19.11.2012

Sent: November 19, 2012

Subject: Kriegsursachen - Kriegsschuld des zweiten Weltkrieges
http://www.buchversandscriptorium.com/angebot/0832krie.html

Helmut Schröcke:



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