Von P. K. Sczepanek


Von fleißigen Polen und faulen Deutschen (Gauck und Spiegel)



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Von fleißigen Polen und faulen Deutschen (Gauck und Spiegel)


Nach FAZ, Nr.272, S.11

Nach den Zahlen der OECD soll der Pole 2011 durchnittlich 1775 h gearbeitet haben, der Deutsche nur 1413. Aber dieser Vergleich hinkt. Er besagt, dass die Personen, die einer Erwerbsarbeit nachgingen, mehr Stunden arbeiten. Diese Gruppe ist aber in Deutschland deutlich größer als in Polen und auch anders zusammengesetzt.


Eine andere OECD Statistik zeigt für das 2. Quartal dieses Jahres eine Beschäftigungsquote von 72,7 %, bei den Polen gerade mal 60%, somit deutlich weniger als im OECD Durchschnitt von 67,7 %., d.h. dass in Polen deutlich weniger Menschen länger arbeiten müssen als in Deutschland. Ein zweifelhaftes Lob, das man sich auch hätte verbeißen können. Dazu kommt noch die Arbeitslosenquote von 5,4% Deutschland und 10,1 Prozent in Polen.
Vollends zur unhöflichen Farce wird die Äußerung unseres Präsidenten, wenn man die Teilzeitbeschäftigung vor allem die der Frauen berücksichtigt, über deren Einführung in Polen noch heftig diskutiert wird ,
In Deutschland basiert mehr als jedes fünfte Beschäftigungsverhältnis auf einer reduzierten Wochenstundenzahl, in Polen nicht einmal jedes zehnte.
Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft ist aber das Bruttosozialprodukt, und das beträgt in Deutschland 43,29 Euro/h, in Polen 20,5 Euro/h, da hilft der ganze Fleiß wenig und dieser Vergleich erscheint eher als Provokation.

Harro Meyer


Jasne, ze nasz Bundespräsident - pieronsko się som kiwnou, i jako bron dwusiecza - bije w dwie strony…nie ma co porownywac, nie ma wspolnego odnosnika, nie ma wspolnej motywcji, nie ma wyzysku komunistycznego - kontra wolnosc i demokracja kapitalizmu… ale się pan Bundespräsident przejechol…. Bo chciol w muzeum żydowskim - zapimponowac - pokazując ze nacja polska lepsza od niemieckiej, ale najlepszom nacjom to zydowska…. Stad taki się moj nasuwa wniosek -pksczep.
Ale tu b. interesujące ( „Schlesisch” übersetzt ins Deutsch!)

Sent: Monday, November 19, 2012 6:46 PM

Subject: Film Oberschlesien- Streuselkuchen von zu Hause
http://www.youtube.com/watch?v=73k0Ou4FH-4
Auch mein Ur-Großvater Franz Niestroj aus Tichau, geb. in Leschnitz bei Annaberg war ein Becker - der viel für Oberschlesier gemacht hat! Wir hatten auch -Streuselkuchen von zu Hause“ - mit „"schlesischen" und deutschen Komponenten -pksczep.:

Film: mit deutschen Schrift:


Passender FILM von Michael Majerski - Sent: November 19, 2012 Subject:
Film Oberschlesien- Streuselkuchen von zu Hause (D / PL-schlesich)

 http://www.youtube.com/watch?v=73k0Ou4FH-4      - über 1.3 STUNDE

Veröffentlicht am 18.11.2012 von Michael Majerski

...ein bemerkenswerter Dokumentarfilm von Michael Majerski über den
vergessenen Volksstamm der Oberschlesier,wird jeden tief berühren, der aus
Oberschlesien stammt oder dem diese Region am Herzen liegt. Es ist ein Film,
der unter den Oberschlesiern mit Sicherheit heftig diskutiert und weiteste
Verbreitung finden wird. Die vielschichtige und vielfach geschundene
oberschlesische Seele wird in vielen Gesprächen mit unbekannten jungen und
alten Oberschlesiern aber auch mit bekannten Landsleuten wie Prälat
Pyrchalla aus Gleiwitz, dem Journalisten Michael Smolorz oder dem
Vorsitzenden der Autonomiebewegung Jerzy Gorzelik dargestellt....man muss
Michael Majerski bescheinigen, einen für die Oberschlesier wichtigen und
anregenden Dokumentarfilm geschaffen zu haben, dem man nur eine große
Verbreitung wünschen kann. Die Oberschlesier haben Nationalsozialismus,
Kommunismus, Vertreibung, Aussiedlung und Zwangspolonisierung überstanden
und man darf gespannt sein, wie sich die polnische, tschechische,
"schlesische" und deutsche Komponente unter den bekennenden Oberschlesiern
in Zukunft in einem freien Europa entwickeln wird.

From: "Hartmut Zurek" <hartmut.zurek@t-online.de> To: "Peter K. Sczepanek" <pksczepanek@gmx.de>

Sent: Thursday, November 22, 2012 Subject: Re: Filmu. u. Kurzvideo
Lieber Herr Sczepanek,
den Film Streuselkuchen von zu Haus haben wir schon vor zwei Jahren älteren
Mitgliedern der Landsmannschaft Schlesien in Hof/S. in Ausschnitten
gezeigt.- Die Begeisterung dafür war nicht sehr groß. Warum?

1. War die Erfassung von Bild, Ton und Übersetzung schwierig.

(Man muß den Film mindestens zwei Mal sehen)
              2. Wurde dieser schlonsakische Dialekt nicht als "schlesisch"
verstanden, sondern nur der deutsch-schlesische Dialekt als richtiges

Schlesisch (siehe Gerhart Hauptman Dramen).
Ich möcht diesen Film gern an befreundete Abgeordnete weiterleiten, aber ich
bin mir nicht sicher, ob er die erhoffte Wirkung schafft und nicht das
Gegenteil bewirkt. Nur Kehlkopf Demonstration wirkt primitiv und bewirkt
wenig Verständnis. Ich verstehe, dass damit Mut gezeigt werden soll, dass
junge Menschen auch in O/S sich auf die Straße trauen.
Der Film überläßt es dem unkritischen Zuschauer aus dem "Eintopf" seine
Meinung zusammenzuziehen, möglicherweise die falsche.

Mit freundlichen Grüßen


Hartmut Zurek
Siehe auch Anlage und nachfolgende e-mail.




Film Oberschlesien- Streuselkuchen von zu Hause (D / PL-schlesich)

 http://www.youtube.com/watch?v=73k0Ou4FH-4

Medienrummel um die Cosel-Rogauer Schule

Aufstand im Gelobten Land



Wer die Medienberichte der letzten Tage in der Oppelner Region verfolgte, der musste den Eindruck haben, als sei die vom neuen Trägerverein aus Reihen der deutschen Minderheit übernommene Schule von Cosel-Rogau im Handstreich antipolnisch umgepolt worden.

Doch die Schule wurde nicht etwa z.B. in nach dem bekannten, aus Cosel stammenden, Schul-Philologen Karl Kunze in Karl-Kunze-Schule umbenannt, noch heißt sie auf Deutsch Janusz-Korczak-Schule, sondern weiterhin wie eh und je Publiczna Szkoła Podstawowa nr 13 im. Janusza Korczaka. Unter dem polnischen Adler hängt die rote Tafel, die in weißer Schrift diesen Namen aufweist. Bereits zwei Mal stand sie kurz vor der Schließung. Vor fast zehn Jahren konnte sie weiterbestehen, weil aus einer einfachen Grundschule eine deutsch-polnische Einrichtung mit Kindergarten wurde. Und dass sie zum neuen Schuljahr ein weiteres Mal ihrer Liqudiation entging, verdankt sie der Tatsache, dass sie der von der deutschen Bildungsgesellschaft initiierte Trägerverein übernahm.

Damit Kinder in Cosel-Rogau lernen können, bedarf es einer Deklaration der Eltern, in der sie Deutsch als Minderheitensprache im Unterricht akzeptieren bzw. wünschen. Nur vier von 91 Schülern haben keine Einwilligung ihrer Eltern eingereicht. Diese Eltern schicken ihre Kinder jedoch weiterhin nach Cosel-Rogau und bürden der Schule damit einen künstlichen Streit auf, obwohl die Schule gar zuvorkommend während des Deutschunterrichtes eine pädagogische Betreuung dieser vier Schüler anbietet. Rafał Bartek, Mitglied der Gemeinsamen Regierungs- und Minderheitenkommission versteht die Aufregung der Medien daher überhaupt nicht: „Es ist doch so, dass, wenn Eltern ihre Kinder in eine Schule zum Beispiel mit erweitertem Spanischunterricht schicken, sie dann nicht erwarten können, dass ihr Kind dort kein Spanisch lernen wird. Und wenn man sich die Berichterstattung im polnischen Radio anhört oder die Zeitungen liest wird außer Acht gelassen, dass einige Eltern darauf beharren, dass sie ihre Kinder auf diese bereits übernommene Schule schicken, auf die sie ja überhaupt nicht angewiesen sind“. Ähnlicher Meinung sind auch vom Streit genervte Eltern aus Cosel-Rogau. Agnieszka Stasiak ist Mutter von zwei Kindern, die in der Bildungseinrichtung Nr. 13 eingeschult sind. Sie hat es satt, immer nur ruhig zu bleiben. „Bislang kamen in den Medien nur die Eltern zu Wort, die ihre Kinder nicht in diese Schule schicken wollen und dies trotzdem tun. Dabei deklarierte sich die entschiedene Mehrheit der Eltern für diese Verbandsschule und das ist ja für uns auch nichts Neues. Seit 10 Jahren unterschreiben wir den Wunsch nach Unterricht in Deutsch als Minderheitensprache und das war bislang kein Problem. Jetzt höre ich ständig, dass die deutsche Minderheit kam und uns die Schule, die Lehrer und die Kinder wegnahm. Es fehlt nur noch, dass hinzugefügt würde, die Deutschen hätten alles mit Stacheldraht umzäunt und hieraus ein Ghetto gemacht“. Auch Dorota Marchewka aus Cosel-Rogau sieht für ihr Kind nur Vorteile in dieser Schule. „Ich komme aus einer deutschstämmigen Familie und verleugne meine Wurzeln nicht. Natürlich habe ich nichts gegen die deutsche Minderheit. Für mich ist wichtig, dass diese Schule gut funktioniert und ich als Elternteil möchte dazu meinen Beitrag leisten“, bekräftigte die resolute junge Mutter, die sich im Elternbeirat engagiert.

„Außer fünf Stunden Deutschunterricht in der Woche unterrichten wir auch einzelne Fächer in beiden Sprachen. Das ist unser Vorteil gegenüber anderen Schulen. Wir sind die einzige Schule in der Stadt, die das bietet. Bereits vor 10 Jahren wurde diese Schule als zweisprachige Schule eingerichtet, auch damals waren wir die erste und einzige Schule dieser Art in der Stadt. Und jetzt macht man so eine Affäre um uns herum“, wundert sich Schuldirektorin




From: Hartmut Zurek To: peter K. Sczepanek Sent: November 22, 2012

Subject: Bischofsbrief von 1965

Subject: Vertreibungsverbrechen

Subject: Polnische Unterdrückungsmaßnahmen
Das ist vorerst die letzte Mail. Es gibt natürlich noch eine Menge anderer wie. z.B. die Vertreibung der deutschen Nonnen aus Trebnitz 1945, die aber in dem Buch des Paters Maximilian Kielbasa

aus dem Jahr 2002 verschwiegen werden, in dem man einfach die Zeit 25. August 1945-1964 ausschweigt. - Nichts verschweigen, nichts verheimlichen, nichts vertuschen, sagten die deutschen

Bischöfe bei der Aufklärung der Mißbrauchsfälle. Gilt dies nicht auch in Bezug auf die deutsch-polnischen Verbrechen? Die polnischen Bischöfe sind da noch sehr verbrämt und hinten dran.

Wir müssen über alles reden, meinte Jan Josef Lipski noch in kommunistischer Zeit. Wann sind die polnischen Bischöfe bereit, diese Verbrechen auch ihrer Diener aufzudecken?

Das Buch ist ein Bildband: TREBNITZ, Heiligtum der hl. Hedwig.

Und noch eine Bemerkung. In der Elisabeth Kirche in Breslau wird auf einer großen Tafel von der "Heiligen Elisabeth von Ungarn" berichtet. Wir kennen sie als die "Hl. Elisabeth von Thürigen".Polen darauf angesprochen, meinten:"Sie ist doch in Ungarn geboren!" Dass ihre Mutter aber aus einem deutschen Herrschergeschlecht stammt und Elisabeth die meiste Zeit ihres Lebens in Deutschland

verbrachte, schienen sie nicht zu wissen. - Was in der deutsch-polnischen Aufarbeitung stört ist die fast immer bemerkbare schiefe Darstellung der Vergangenheit mit Auslassungen, welche die

polnische Unschuldigkeit hervorheben möchte. Das beeinträchtigt die offene, unbefangene Diskussion und das Vertrauen in die Ehrlichkeit.

 

MfG


H.Z.

 
Sabina Reszka. Umso unverständlicher ist die Reaktion der Oppelner Bildungskuratorin Halina Bilik, die die Einzigartigkeit und Qualität der Einrichtung nicht zu erkennen scheint, dafür jedoch bereits am dritten Schultag eine Prüfungskommission in die neue Schule zitierte und kurz darauf gegenüber der Presse verlautete, die Bildungsgesellschaft Cosel-Rogau breche das Bildungsrecht. „Rechtsbruchs? Wir haben weder ein Protokoll noch einen Kontrollbericht vom Kuratorium erhalten. Hierbei stellt sich die Frage, warum Kuratorin Bilik gegenüber der NTO angebliche Kontrollergebnisse verrät, zu denen wir keine Stellung nehmen konnten, da sie uns nicht vorgelegt wurden. Gut, dass wir bereits am 27. September ein Treffen mit Vertretern des Europarates der Minderheitensprachencharta haben und dieses Problem dort erörtert werden kann“, so die Vorsitzende der Bildungsgesellschaft Cosel-Rogau Rosemarie Kerner, die sich der negativen Einstellung der Kuratorin an anderer Stelle erinnert: „Die Kuratorin hatte schon Schwierigkeiten mit der Benennung unserer Schule, die ja namentlich als „Schule mit Polnisch und der Minderheitensprache“ ausgewiesen ist. Halina Bilik hat uns darauf hingewiesen, wir müssten „Schule mit Polnisch und Zusatzunterricht in der Minderheitensprache“ heißen. Aber das würde bedeuten, dass wir nur drei anstatt wie jetzt fünf Stunden Deutschunterricht in der Woche hätten lehren dürfen, und ein solche Empfehlung ist doch perfide“, ärgert sich Kerner.

Die medialen Wellen erreichen mittlerweile das Ausland. Dies findet Bruno Kosak, Chef der deutschen Bildungsgesellschaft gar nicht schlecht, denn das Bild vom idyllischen Leben der Deutschen in der Woiwosdschaft Oppeln könne damit gerade gerückt werden. „Wir gelten doch als das Gelobte Land, wenn es um die Multikulturalität, große Worte und darum geht, wie wir es doch hier gut haben als deutsche Minderheit. Nun, jetzt haben wir Beweise, wie gut es uns hier tatsächlich geht. Und was die Medienkampagne angehet, kann ich nur sarkastisch sagen: Ich hoffe, wir können genug Gips besorgen, um all die angesprochenen Bruchstellen im Bildungsgesetz verarzten zu können“, betont Kosak.

Klaudia Kandzia



Hervorhebung:

Es fehlt nur noch, dass gesagt wird, die Deutschen hätten die Schule mit Stacheldraht umzäunt und aus ihr ein Ghetto gemacht.

Foto 1: Für Agnieszka Stasiak (links) und Dorota Marchewka sowie weitere 85 Eltern interessierten sich die polnischen Medien bislang nicht.

Foto 2: Ewald Świętek und Rosemarie Kerner sondieren im Schulsekretariat Unterlagen.

Foto 3: Natürlich erschien auch während des Wochenblattbesuchs in Rogau das polnische Fernsehen, hier Kollegen der Sendung „Interwencje“ von Polsat.

Fotos: Till Scholtz-Knobloch

From: "Uwe B." <uwe.be@gmx.net>Sent: Monday, November 19, 2012
Subject: Kurzvideo
Hallo.

Wer Lust hat, kann sich ja das Video mal anschauen.


http://volksbetrug.net/
MfG Uwe B

Sent: Wednesday, November 21, 2012 9:26 AM

Subject: Oberschlesien Tracht Bäuerin Fronleichnam 1910 Schlesien Beuthen:

http://www.ebay.de/itm/Oberschlesien-Tracht-Bauerin-Fronleichnam-1910-Schlesien-Beuthen-/350649809311?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item51a45b799f#ht_1033wt_1141

http://www.ebay.de/itm/Ak-Abstimmung-uber-Oberschlesien-Konigshutte-Chorzow-/110978456342?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item19d6d4db16#ht_500wt_1205


From: schildgen@oslm.de Sent: Friday, November 23, 2012 12:51 PM Subject: Pressemitteilung
Sehr geehrtes Redaktionsteam, sehr geehrte Damen und Herren,

am 4. Dezember ist Barbaratag, den die Bergleute traditionell mit einem Fest begehen. Wir bieten dazu gleich mehrere Veranstaltungen begleitend zu unserer aktuellen Bergbau-Ausstellung im OSLM an. Bei dieser Gelegenheit werden wir auch unser bergbauliches Technikdenkmal Seilscheibe auf dem Außengelände des Museums einweihen. Weitere Informationen dazu finden Sie in beiliegender Pressemitteilung.

Wir möchten Sie bitten, diese Informationen an Ihren Leserkreis weiterzuleiten und laden Sie sowie Ihre Kolleginnen und Kollegen herzlich zur Teilnahme an dieser Veranstaltung ein.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Susanne Peters-Schildgen

Oberschlesisches Landesmuseum Bahnhofstr. 62 40883 Ratingen

Tel.: 02102/965-233 - Fax: 965-400 e-mail: schildgen@oslm.de home: www.oslm.de

Wer Lust hat, kann sich ja das Video mal anschauen.


http://volksbetrug.net/

Am Barbaratag, dem 4. Dezember 2012, lädt das Oberschlesische Landesmuseum herzlich ein.


Um 16 Uhr wird auf dem Außengelände des Museums ein außergewöhnliches Bergbaudenkmal eingeweiht – eine drehbare Seilscheibe. Bei Glühwein und Weihnachtsgebäck wird das Industriemonument in Betrieb genommen.
Um 17 Uhr stellt das Oberschlesische Landesmuseum die eindrucksvolle Bergbauausstellung „Von Leistung, Leid und Leidenschaft. Bergbau-Geschichten nicht nur aus Schlesien“ in einer öffentlichen Führung vor. Ausstellungskuratorin Christine Pleus bietet den Besuchern spannende Einblicke in die Welt des Bergbaus unter und über Tage.

Einheitliches Entgelt: 5 EUR


Ab 18 Uhr (bis ca. 19.30 Uhr) wird das traditionelle Fest der Hl. Barbara, Schutzpatronin der Artilleristen, Bergleute und Geologen mit Musik, Festansprachen, Ehrungen und einem kräftigen Imbiss gefeiert. Die Veranstaltung findet unter Leitung der Landsmannschaft der Oberschlesier e.V., Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, statt.

Entgelt (mit Imbiss und Getränk): 10 EUR


Anmeldung unter 02102 / 965 258 erforderlich

Die Seilscheibe
Mehr als 1.000 km wurde das Industriedenkmal transportiert, das aus dem Königlichen Steinkohlebergwerk Knurow/Knurów in Oberschlesien stammt. 1903 wurde das Bergwerk gegründet, denn das Gebiet um Gleiwitz weist reiche Kohlevorkommen auf.

Um 1871 noch ein unbedeutendes Bauerndorf, entwickelte sich Knurow bis 1910 zu einer Industriesiedlung mit 4.339 Einwohnern. Die Herkunft der Seilscheibe deutet somit auf die bergbauliche Funktion des Industriedenkmals hin. Seilscheiben gehören zum Fördergerüst. Es sind Speichenräder mit einer Laufrinne zur Führung des senkrecht aus dem Schacht kommenden Förderseils. Damit werden Lasten aus dem Bergwerk gehoben bzw. nach unter Tage gesenkt. Fördertürme mit drehenden Seilscheiben prägten das Bild von Bergbauregionen. Sie galten als Symbole des technischen Fortschritts. Heute sind sie zumeist Wahrzeichen der Industriekultur. Das neue Technikdenkmal nimmt Bezug auf eine wichtige Zielregion des Museums, das durch die Montanindustrie geprägte Oberschlesische Industrierevier. Hier spielt der Bergbau als leistungsfähige Industrie noch heute eine wichtige Rolle. In der aktuellen Bergbau-Ausstellung des OSLM kann man sich darüber eingehend informieren.

Gleichzeitig verweist das Monument auf die enge Verbundenheit zwischen dem Oberschlesischen Industriegebiet und dem Ruhrgebiet. Das Oberschlesische Landesmuseum erhält mit diesem Denkmal einen neuen optischen und wichtigen Bezugspunkt. Die erhaltenen Seilscheiben sind überall im Ruhrgebiet wichtige montanhistorische Ankerpunkte. Erstmals wird nun ein solches Relikt aus der mit NRW verbundenen polnischen Partnerregion ins Rheinland kommen. In Polen selbst dürfte es höchstens noch ein halbes Dutzend weiterer Objekte solchen Alters und Ausrüstungsstandes geben. Die Knurow-Ratinger Seilscheiben entstanden mit dem ersten Fördergerüst um 1905. Damals war die Teufe der Fördersohle bei rund 400. Der noch in Benutzung befindliche benachbarte Schacht wurde auf heute 950 m abgeteuft. Im Rahmen der Konsolidierung wurde Ende 2011 der erste Schacht liquidiert. Daraufhin konnte das OSLM dank vielfältiger Kontakte die Übernahme nach Ratingen in die Wege leiten.

Information und Kontakt:

Oberschlesisches Landesmuseum - Dr. Susanne Peters-Schildgen

Bahnhofstr. 62, 40883 Ratingen

Tel: 0 21 02 / 96 50, Fax: 965 400, e-Mail: info@oslm.de / Internet: www.oslm.de



Öffnungszeiten: di – so, 11 – 17 Uhr, mo geschlossen

Foto: Zeche Knurow (Knurów) in Oberschlesien © Oberschlesisches Landesmuseum Foto: OSLM

Newsletter des Oberschlesischen Landesmuseums

Inhalt


Barbaratag 2012
Weihnachtsbastelnachmittag

Neuigkeiten Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde des OSLM,


die Tage werden kürzer und wir bewegen uns mit großen Schritten auf den letzten Monat des Jahres zu. Entgehen Sie der vorweihnachtlichen Hektik und nehmen Sie sich die Zeit für einen Besuch unserer aktuellen Sonderausstellungen zu Schlesiens Bergbau und dem Architekten Hans Poelzig. Kommen Sie auch zu unseren Veranstaltungen im Dezember. 

Am Barbaratag, dem 4. Dezember, laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein: 



16 Uhr - Einweihung des bergbaulichen Technikdenkmals Seilscheibe auf dem Außengelände des OSLM bei Glückwein und Gebäck

17 Uhr - Öffentliche Führung durch die Sonderauasstellung "Von Leistung, Leid und Leidenschaft. Bergbau-Geschichten nicht nur aus Schlesien“ 

18 - 19.30 Uhr - Traditionelles Barbarafest der Bergleute 
Leitung: Landsmannschaft der Oberschlesier e.V., Landesgruppe Nordrhein-Westfalen 

Anmeldung unter 02102 / 965 258 erforderlich



Donnerstag, 13. Dezember 2012, 15 – 17 Uhr
Weihnachtsbastelnachmittag für die ganze Familie

Besuchen Sie außerdem die Adventsmatinee des Kulturkreises Hösel am Sonntag, 2. Dezember, 11 Uhr, Stiftung Haus Oberschlesien. Das musikalisch-literarische Portrait unter dem Motto „Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen!“ ist Ludvig van Beethoven gewidmet. Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie unter: http://www.kulturkreis-hoesel.de/calendars/adventsmatinee/.

Soeben ist das Video "300xFriedrich" zur gleichnamigen Sonderausstellung im OSLM fertig geworden. Der Film zeigt die Höhepunkte der Sonderausstellung zu Preußens großem König. Sie können den Beitrag auf You Tube unter: http://www.youtube.com/watch?v=LF9b3OJfvp4 anschauen oder eine DVD bei der Stiftung Haus Oberschlesien gegen Kostenerstattung bestellen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit und freuen uns auf Ihren Besuch im OSLM.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zu unserem Programm finden Sie auf der Internetseite unter www.oslm.de.

Ihr Team des Oberschlesischen Landesmuseums

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