Von P. K. Sczepanek



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Quelle: Radio Vatikan 15.11.12

ZdK-Präsident: Politik braucht junge Katholiken

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, hat sich über

fehlenden katholischen Nachwuchs in der Politik beklagt. Es beunruhige ihn, dass immer weniger

junge Menschen aus kirchlichen Gemeinschaften ins öffentliche Leben gingen, sagte Glück dem

Münchener Kirchenradio. Dies liege nicht nur daran, dass es in der Kirche insgesamt immer weniger

junge Leute gebe:

Es hat aber auch den Grund – für die katholische Kirche jedenfalls – dass das öffentliche

Engagement und der oft auch schwierige Einsatz in einer säkularen Gesellschaft - mit all den damit

verbundenen Spannungen - innerkirchlich nicht mehr den Stellenwert hat, wie wir es früher in den

Jugendverbänden zum Beispiel erlebt haben. Das ist ein ernstes Problem im Hinblick auf die

Wirksamkeit der Kirche und christlicher Positionen im öffentlichen Leben morgen und übermorgen.“

Katholische Politiker müssten oft auch Spannungen aushalten, etwa wenn sich katholische Positionen

nicht eins zu eins in die Politik übersetzen ließen. Oft würden sie zu sehr kritisiert und zu wenig

ermutigt. Grade in Zeiten der Krise seien auch christliche Werte gefragt. R

Bei der nächsten Bundestagswahl würden viele Entscheidungsträger aus dem katholischen Bereich

nicht mehr antreten. Dann werde es weniger katholische Ansprechpartner im Parlament geben, weil

keine entsprechenden Mandatsträger mehr nachfolgten, warnte ZDK-Präsident Alois Glück.

(münchner kirchenradio 14.11.2012 sta)



Quelle: http://de.radiovaticana.va/Articolo.asp?c=638742

Betreuungsgeld

Familien sollen die freie Wahl haben, ob sie ihre Kinder im Alter von ein oder zwei Jahren zu Hause

oder in einer öffentlich geförderten Krippe betreuen lassen wollen. Der Bund fördert zum einen den

Ausbau von Tagespflegestellen oder Krippenplätzen, auf die Kleinkinder ab dem 1. August 2013 einen

Rechtsanspruch haben. Zum anderen unterstützt er Eltern, die ihre Ein- und Zweijährigen selbst

betreuen. Ab dem 1. August 2013 erhalten letztere monatlich 100 Euro, ab dem 1. August 2014 dann

150 Euro. Es wird nicht vorausgesetzt, dass ein Elternteil auf seine Berufstätigkeit verzichtet. Mit dem

Geld können die Eltern auch eine private Betreuung organisieren. Familien, die die Leistung nicht bar

ausgezahlt bekommen wollen, können das Geld zur privaten Altersvorsorge oder für einen

Bildungssparplan zugunsten ihrer Kinder nutzen. In beiden Fällen gibt es einen Bonus von 15 Euro

pro Monat. Nach der Einigung im Koalitionsausschuss am vergangenen Sonntag verabschiedete der

Bundestag das Betreuungsgeld am Freitag in 2./3. Lesung. Mit Elterngeld und Betreuungsgeld wird

eine kontinuierliche Förderung der Kinder in den ersten drei Lebensjahren ermöglicht. Das

Elterngeld kann in den ersten 14 Lebensmonaten des Kindes bezogen werden. Im Anschluss daran

können Eltern für bis zu 22 Monate das Betreuungsgeld beantragen.

Quelle: CDU-Fraktion direkt vom 09.11.12

K:\KKV-DV\Info-Post\Info-Post-2012\Info-Post-Nr. 09-20.11.12.doc

6

Katholische Bischöfe begrüßen Betreuungsgeld: "Stärkung der Wahlfreiheit"

Der Bundestag hat das Betreuungsgeld gebilligt eine der umstrittensten Ideen der Politik seit langem,

auch innerhalb der katholischen Kirche. Der Caritas-Verband lehnt die Initiative in ihrer jetzt

beschlossenen Form ab. Die Bischöfe dagegen begrüßen sie räumen aber auch Gefahren ein.

Es sei ein Fortschritt, dass mit dem Betreuungsgeld die Wahlfreiheit der Eltern gestärkt werde,

zwischen unterschiedlichen Betreuungsmodellen auswählen zu können, erklärte der Vorsitzende der

katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch im Interview der

"Hannoverschen Allgemeinen" noch vor der Abstimmung im Bundestag. Am Freitag votierten 310 der

Abgeordneten in namentlicher Abstimmung für die umstrittene Familienleistung, 282 dagegen, zwei

enthielten sich. Das von der schwarz-gelben Regierungskoalition geplante Betreuungsgeld soll es ab

August 2013 für Kleinkinder geben, die nicht in eine Kita gehen. Die Opposition lehnt die Leistung ab.

Die Überlegung der SPD, wegen des Betreuungsgeldes das Bundesverfassungsgericht anzurufen,

nannte Zollitsch bedauerlich, denn hier gehe es um eine politische Entscheidung und nicht um eine

Verfassungsfrage. Auch sei es "ein bisschen schade, dass diese Frage fast eine der Regierungskoalition

geworden" sei.

"Eine Art Glaubenskampf"

Der Freiburger Erzbischof räumte ein, "dass die Gefahr besteht, dass Eltern, bei denen es vielleicht

besser wäre, wenn ihr Kind in einer Tagesstätte betreut würde, dies Möglichkeit ausnützen könnten,

um das Betreuungsgeld zu erhalten". Aber dieses Risiko müsse man eingehen, wenn man

Wahlfreiheit wolle. Er bedauerte, dass es über das Betreuungsgeld "quasi zu einer Art Glaubenskampf

gekommen ist".

Zu den bundesweit rund 220.000 fehlenden Kitaplätzen sagte Zollitsch: "Da könnte das

Betreuungsgeld den Städten sogar eine kleine Entlastung bringen, auch wenn sie letztlich zu gering

ist." Er sehe mit Sorge, dass viele Eltern angesichts der Unterversorgung mit Krippenplätzen die

Gerichte bemühten. "Wir als Kirche haben jedenfalls die Devise, im Kindergartenbereich keinesfalls

abzubauen", betonte der Erzbischof. "Wir brauchen die Kitas, aber wir brauchen auch die Wahlfreiheit.

Ich habe bei der Schärfe der Diskussion manchmal den Eindruck, dass da noch alte sozialistische

Gedankenmodelle mitschwingen, dass der Staat die Erziehung eben doch besser hinbekommt als die

Familie", sagte Zollitsch.



Deutsche mehrheitlich gegen Betreuungsgeld

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt das von der schwarz-gelben Regierungskoalition

beschlossene Betreuungsgeld weiter ab. In einer ebenfalls am Freitag in Köln veröffentlichten ARDUmfrage

sprachen sich 59 Prozent gegen die Geldleistung für Eltern aus, die ihre Kleinkinder nicht in

eine Kita schicken.

Für das Betreuungsgeld waren 39 Prozent. Das Institut Infratest dimap befragte im Auftrag der ARD-

"Tagesthemen" von Montag bis Mittwoch 1.505 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch.

Quelle: Domradio 10.11.12 - URL: http://www.domradio.de/aktuell/84980/katholische-bischoefebegruessen-

betreuungsgeld.html

Quelle: Radio Vatikan 01.11.12

Bitte des Bundesvorsitzenden: Ihre Meinung ist gefragt

Kaum ein Thema bewegt die Gemüter mehr, als das Thema Betreuungsgeld. Auch im KKV gehen die

Meinungen auseinander. Ich selbst begrüße die Einführung des Betreuungsgeldes als einen kleinen

Schritt hin zu mehr Entscheidungsfreiheit für die Eltern. Denn die einseitige Förderung der KiTas hat

zur Folge, dass Eltern, die ihr Kind – und wir reden hier von Kindern zwischen dem ersten und dritten

Lebensjahr – zu Hause selbst erziehen, doppelt benachteiligt werden. Zum einen entfällt das

zusätzliche Einkommen für den erziehenden Elternteil und zum anderen erwirbt er dadurch auch

keine zusätzlichen Rentenansprüche.

Nicht zu Unrecht hatte die CDU aus meiner Sicht bereits in ihrem Grundsatzprogramm von 1978,

Ziffer 34, formuliert: „Jedes Kind hat ein Recht auf seine Familie, auf persönliche Zuwendung,



Begleitung und Liebe der Eltern, denn die Entwicklung des Sprach- und Denkvermögens, personale

Eigenständigkeit und Gemeinschaftsfähigkeit, Wert- und Verantwortungsbewusstsein hängen

wesentlich von der Erziehung in der Familie ab. Diese Zuwendung kann den Kindern meist nur

dadurch gegeben werden, dass die Mutter in den ersten Lebensjahren ihres Kindes auf die Ausübung

eines Erwerbsberufes verzichtet. Wenn sich die Mutter dieser Aufgabe in der Familie voll widmet, darf

sie nicht wirtschaftlich, gesellschaftlich, rechtlich oder sozial benachteiligt werden. Dies gilt in gleicher

Weise für den Vater, wenn er diese Aufgabe übernimmt. Ein Erziehungsgeld und die rentensteigernde

Berücksichtigung von Erziehungsjahren sind daher unabdingbar.“

Meine Frage daher: Was an dieser Erkenntnis heute auf einmal falsch?

Gleichzeitig wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema per Mail unter:

info@kkv-bund.de mitteilen würden. Bitte lassen Sie mir gleichzeitig Ihre Mail in CcR unter

Wehner.Monheim@t-online.de zukommen.

K:\KKV-DV\Info-Post\Info-Post-2012\Info-Post-Nr. 09-20.11.12.doc

7

Eltern sollte mehr Zeit für Kindererziehung zugestanden werden, sagt der Trierer Sozialethikers

Wolfgang Ockenfels. „Milieuschäden durch die Erziehung in Kinderkrippen“ würden zu wenig

beachtet, sagte Ockenfels mit Blick auf den ab kommendem August geltenden Rechtsanspruch auf

einen Kita-Platz für unter Dreijährige am Samstag in Berlin. Er äußerte sich beim Jahresempfang des

Erzbistums Berlin für politisch und gesellschaftlich engagierte Katholiken in der Katholischen

Akademie. Die Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka betonte hingegen, dass sich die katholische

Kirche in der Diskussion über Kinderbetreuung nicht auf einen „katholischen Archetypen“

zurückziehen dürfe. „Wir dürfen in der Diskussion nicht katholisch verkürzen und müssen

unterschiedliche Modelle zulassen“, so Kostka. (kna)

Quelle: Radio Vatikan 01.11.12

Verschiedene Angebote

Mittwochgespräche in Düsseldorf

Thema Zeitgemäße Liturgiesprache. Perspektiven für die Sprache des Gottesdienstes

Referent Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Erfurt

Termin 21. Nov. 2012, 18:00 Uhr

Thema Der weltweite Kampf um die Religionsfreiheit

Referent Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, Erlangen

Termin 28. Nov. 2012, 18:00 Uhr

Thema Afghanistan: Einfach weggehen? Oder wozu sind wir verpflichtet?

Referent Prof. Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven, Hamburg

Termin 05. Dez. 2012, 18:00 Uhr

Thema Die Notwendigkeit eines neuen Dialogs zwischen Kirche und Welt:

Die Ekklesiologie des 2. Vaticanums und der nachkonziliaren Theologie

Referent Prof. Dr. Margit Eckholt, Osnabrück

Termin 12. Dez. 2012, 18:00 Uhr

Ort jeweils MAXHAUS, Schulstr. 11, Düsseldorf-Altstadt – www.maxhaus.de

Eintritt jeweils 3,00 €

Zertifikatskurs_Christliche_Sozialethik'>Zertifikatskurs Christliche Sozialethik

Die Katholisch-Soziale Akademie Franz Hitze Haus und die Katholische Akademie „Die Wolfsburg“

bieten gemeinsam mit dem Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster und

dem Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre der Ruhr-Universität Bochum einen Zertifikatskurs

Christliche Sozialethik an. Dieses neue Fortbildungsangebot wendet sich insbesondere an

Referentinnen und Referenten aus dem Bildungsbereich, an Mitarbeitende in Verbänden, Vereinen,

Organisationen und Gewerkschaften, an kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in

Geschäftsführungs- und Leitungspositionen und an Mitarbeitende von Abgeordneten verschiedenster

Parteien und parlamentarischer Ebenen.

Die Blöcke bzw. Präsenzphasen beginnen im Januar und Ende im Oktober 2013.

Infos unter http://www.franz-hitze-haus.de und http://www.die-wolfsburg.de

Der KKV – ehemals Katholisch-Kaufmännischer-Verein – ist der Verband der Katholiken in Wirtschaft und

Verwaltung. Er zählt heute knapp 8.000 Mitglieder in ca. 80 Ortsgemeinschaften, die sich der gesellschaftlichen

Mitte zugehörig fühlen. Dem Diözesanverband Köln gehören rund 600 Mitglieder in den Ortsgemeinschaften

Bonn, Düsseldorf, Düsseldorf-Benrath, Hilden, Kaarst, Köln, Monheim, Neuss und Wuppertal an. Weitere

Informationen zum KKV und zum Programm des Kölner Diözesanverbandes finden Sie unter www.kkv-bund.de

und www.kkv-dv-koeln.de .

Die KKV-Info-Post können Sie jederzeit unter der E-Mail-Adresse Wehner.Monheim@t-online.de abbestellen.

Die vorherigen Exemplare finden Sie unter www.kkv-dv-koeln.de .

Impressum: KKV-Diözesanverband Köln, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung

Bernd-M. Wehner, Knipprather Str. 77, 40789 Monheim am Rhein, Telefon: 02173 58702,

E-Mail: Wehner.Monheim@t-online.de


Die Tagespost Donnerstag, 15. November 2012 Nr. 137 Zeitgeschehen 3
Beleuchteten das Hirntodkriterium aus verschiedenen Sichtweisen:

Der Philosoph Ralf Stoecker (l.), Medizinethiker Axel Bauer (m.), Chefarzt

Stephan Sahm (2.v.r) und der Verfassungsrechtler Wolfram Höfling (r.). zusammen mit Moderator Arnd Küppers ( 2.v.l.). Foto: C. Mann

„Ausgeblendet und beschwiegen“

Bioethisches Kolloquium thematisiert ethische Probleme bei der Organspende

VON CLEMENS MANN


Ein Skandal bei der Vergabe von Spenderorganen im Sommer 2012 hat das Vertrauen der Bevölkerung in das

deutsche Organspendesystem erschüttert.

Dabei ist der Skandal, auf den die Politik reagiert hat, längst nicht die einzige offene Flanke im Transplantationswesen: Medizinische Erkenntnisse haben der anhaltenden Debatte um den Hirntod weiteren

Zündstoff verliehen, die ethische Argumentation in Zweifel gezogen und die Frage, wann ein Mensch wirklich tot ist, neu aufgeworfen.

Dass es im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen beim zweiten „Bioethischen Kolloquium“ zum Thema „Organspende – Zwischen Nächstenliebe und ethischer Herausforderung“ berechtigte Kritik

seitens der Referenten an der Hirntodkonzeption hagelte, ist wenig verwunderlich.

Die Veranstaltung, die von der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach und dem Heinrich Pesch Haus vorbereitet wurde, beleuchtete die ethischen Herausforderungen bei der Organspende aus der Sichtweise verschiedener Disziplinen: Über 60 Personen verfolgten die Vorträge.

Die Sichtweise eines Mediziners vertrat Stephan Sahm. Der Chefarzt am Offenbacher Ketteler-Krankenhaus bezeichnete Mediziner, die sich das Recht herausnähmen, den Tod des Menschen mit dem Hirntod

gleichzusetzen, als „anmaßend“. Ärzte könnten zwar den Zustand eines Patienten beschreiben, es gäbe aber keinen alleinigen Deutungsanspruch der Medizin auf die Frage, wann ein Mensch wirklich tot ist. „Der

Tod ist nicht Gegenstand medizinischer Wissenschaft“, sagte Sahm. Kritik äußerte der Mediziner in diesem Kontext auch an Politik und Gesellschaft: Organspende sei eine „Herausforderung für die ärztliche

Ethik“, weil man die Kompetenz, normative Aussagen zum Tod eines Menschen zu treffen, allein den Medizinern überlasse.

„Haben Sie daran gedacht, was sie denjenigen zumuten, die so handeln sollen?“ Der Leiter des Offenbacher DarmCentrums äußerte Zweifel daran, „den Hirntod mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen“. Überhaupt

habe das von einer Harvard-Kommission im Jahr 1968 entwickelte Kriterium „die Tür zur Fremdnutzung anderer Personen“ weit geöffnet. Wenn aber unklar sei, ob es sich bei einem Hirntoten um einen

Toten oder Lebenden handelt, müsse man sich „klar auf die Seite des Lebens stellen“. Sahm skizzierte mögliche Alternativen zur Entnahme vonOrganen vonHirntoten: Man könne das Sterben des Hirntoten abwarten

und erst dann Organe entnehmen.

Dies wäre ethisch unbedenklich, die Qualität der Spenderorgane nehme aber ab. Außerdem ergeben sich im Krankenhaus praktische Schwierigkeiten beim Umgang mit dem Sterbenden und den trauernden

Angehörigen, da man den Sterbenden bereits vor dem Eintreten des Todes für die Organentnahme vorbereiten müsse. In Deutschland sei diese Form verboten. Usw…usw….

Neuer StreitumPID

Bundeskabinett winkt Rechtsverordnung durch VON STEFAN REHDER

Ohne Aussprache hat das Kabinett Merkel gestern die von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) entworfene und von den katholischen Bischöfen, der Bundesärztekammer,

dem Deutschen Ethikrat, der Lebenshilfe sowie zahlreichen Lebensschutzorganisationen massiv kritisierte „Rechtsverordnung zur Regelung der Prä-implantations-diagnostik“ verabschiedet. Wie die „Tagespost“ erfuhr, stand die umstrittene Verordnung in der gestrigen Kabinettssitzung auf der „TOP-1-Liste“. Dort werden

nur Vorlagen gelistet, deren Beschluss als Formalie betrachtet wird und keiner Debatte mehr bedürfen.

Im Vorfeld der gestrigen Kabinettssitzung hatten Gegner der Präimplantationsdiagnostik (PID) die Rechtsverordnung noch einmal kritisiert. So sagte die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe

für Menschen mit geistiger Behinderung und frühere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD): „Die Rechtsverordnung widerspricht dem Willen des Gesetzgebers“. Der Bundestag habe „ein Verbot

der PID beschlossen, das eng begrenzte Ausnahmen vorsieht“. Der Verordnungsentwurf ermögliche dagegen eine breite Anwendung der PID-Technologie. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung

Hubert Hüppe erklärte: Der Bundestag habe die PID in zwei Fallkonstellationen ermöglicht: „Erstens bei bekannter genetischer Veranlagung von Paaren mit Kinderwunsch, und zweitens zur Feststellung

einer Schädigung des Embryos, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Tot- oder Fehlgeburt führt“. Daher könne sich die Verordnung „nur in den durch das Gesetz festgelegten Grenzen bewegen“. Hüppe appellierte

an die Kabinettsmitglieder, „bei der PID-Verordnung innerhalb des gesetzlich Vorgegebenen den PID-Einsatz zu begrenzen, Missbrauch und Ausweitung vorzubeugen und eine aussagefähige Berichtsgrundlage

zum Erkennen gesetzgeberischen Nachsteuerungsbedarfs zu ermöglichen“ So sollte der vom Gesetzgeber gegebene Spielraum genutzt werden, „um wenigstens solche Zusicherungen der PID-Befürworter

zu verwirklichen“, die „enge Voraussetzungen“ versprochen hätten, wie etwa „eine niedrige, begrenzte Zahl von Zentren“. „Schon die erwartete Zahl von ein- bis zweihundert PID-Fällen pro Jahr“ lege es

„nahe, die absolute Zahl der Zentren streng zu begrenzen“, so Hüppe. Zudem sollte die Meldepflicht „so ausgestaltet werden, dass anhand geeigneter Erhebungsmerkmale tatsächlich beobachtet werden kann, ob

PID nur in besonders ,schwerwiegenden‘ Indikationen zurückhaltend genehmigt und durchgeführt wird, oder ob es zu Ausuferungen kommt“. Usw…usw….



Die Tagespost -Zeitung

Samstag, 17. November 2012 www.die-tagespost.de Preis 1,60 Euro

z.B.

Otto von Habsburg: Seite 9

Sein Leben und Wirken spiegelt die Höhen und

Tiefen eines Jahrhunderts…

Oder:
Das physikalische Problem der Wirklichkeit



Müssen die Fragen zwischen Naturwissenschaft und Natur neu gestellt werden? Vor 50 Jahren starb der dänische Physiker Niels Bohr VON RUDOLF LARENZ
Niels Bohr – Physiker und Philosoph des Atomzeitalters“. Der Wissenschaftshistoriker

Ernst Peter Fischer hat bereits mit diesem Titel seines im Juni erschienenen Buches

eine grundlegende Einordnung vorgenommen.

1949 erschien nämlich in den vereinigten Staaten zum 70. Geburtstag von Albert Einstein eine umfangreiche und bis heute relevante Festschrift, die wenige Jahre später unter anderem auch auf Deutsch

unter dem Titel „Albert Einstein – Naturforscher und Philosoph“ erschien. Damit ist bereits angedeutet, auf welcher Ebene Bohr in den Augen Fischers anzusiedeln ist. Viele werden sagen: Einstein ist in aller

Munde, aber wer ist Bohr? Fischers Antwort auf die Frage, was Bohr an Bleibendem hinterlassen hat, ist klar: So wie die Relativitätstheorie von Einstein kommt, so das Komplementaritätsprinzip von Bohr. Bei der

Lektüre des Buches fällt zunächst die überzeugende Würdigung von Bohrs menschlichem Format auf, die bei vielen Lesern ausgesprochene….usw….usw…
Staunen über die schöpferische Intelligenz

Im Wortlaut die Ansprache des Heiligen Vaters während der Generalaudienz vom 14. November 2012

Liebe Brüder und Schwestern!.....

oder:


Prag beschließt ein Gesetz zur Restitution von Kircheneigentum Besuch in Brüssel: Seite 5

Zur Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz Glaube in der Schule: Seite 10

Die polnische Regierung will Religionsunterricht bedeutungslos machen

Der Untergang des Abendlands und seine Neuentdeckung


Vor einem Jahrhundert kam Otto von Habsburg als Erzherzog eines kaiserlichen und königlichen Reiches zur Welt. Er durchlitt das Schicksal eines von mörderischen Ideologien gequälten Kontinents: Zwei Mal aus seiner Heimat vertrieben, war er ein konsequenter Gegner der roten und braunen Totalitarismen.

Als politischer Visionär stellte er die Weichen für die Wiederentdeckung Europas

VON STEPHAN BAIER

An den Höhen und Tiefen des Schicksals seiner Vorfahren lässt sich die Geschichte Europas erzählen. An den Höhen und Tiefen seines eigenen Lebens lässt sich die Geschichte unseres Jahrhunderts nachzeichnen.

Otto von Habsburg, geboren vor einem vollen Jahrhundert und gestorben am 4. Juli des Vorjahres, umspannt mit seinem Schicksal und Wirken das Jahrhundert der Weltkriege, der Vertreibungen und des Nationalismus. Und er leistete seinen Beitrag, dass es zu einem Jahrhundert der Friedensprojekte, der Versöhnungen und der

Wiederentdeckung Europas wurde. Als Erzherzog Otto am 20. November 1912 zur Welt kam, schien die alte Welt

noch festgefügt. In Wien regierte der Urgroßonkel des Neugeborenen, der greise Kaiser Franz Joseph, seit 64 Jahren ein Vielvölkerreich, das sich von Bregenz bis Lemberg, von Krakau bis Sarajevo erstreckte.

Es war eine künstlerisch und intellektuell vitale Zeit, voller Ideen und Aufbrüche. Und doch hatte sich bereits ein Schatten über Mitteleuropa gelegt. Längst kreuzte, wie der jüdisch-galizische Literat Joseph Roth später ehmütig schrieb, „der Tod schon seine knochigen Hände über den Kelchen, aus denen wir tranken, fröhlich und kindisch“. War nicht das Abendland längst in ein kleines Reservat zurückgedrängt, ehe es dann im Ersten Weltkrieg in einem Meer von Blut und Tränen ertrank?

Die Einheit des christlichen Abendlands war in der Reformation zerbrochen, in der Französischen Revolution blutig zerschlagen worden. Napoleon hatte das abendländische Reich der Mitte, das Heilige Römische Reich, liquidiert – wie einst die Osmanen das christliche Reich von Byzanz. Ja, der Kaiser in Wien stand in der Tradition

der alten Kaiser, deren prachtvolle Krone – reich an biblischer und christlicher Symbolik – noch heute in der Schatzkammer der Wiener Hofburg zu besichtigen ist. Und doch war Österreich-Ungarn nicht viel mehr als das Rückzugsgebiet des abendländischen Wesens in einem Europa, das von einem neuen und gefährlichen Fieber geschüttelt wurde: vom Nationalismus.

Als Erzherzog Otto geboren wurde, hatte dieses Fieber den Balkan erfasst, dessen orthodoxe

Nationen sich gegen den muslimischen Sultan erhoben, nur um gleich anschließend übereinander herzufallen. Der Balkan ist bis heute – wie Mitteleuropa und der Orient – ein buntes Gewirr von Nationen

und Konfessionen, von sprachlichen und religiösen Traditionen. Jeder Versuch, solche Räume in ethnisch homogene Nationalstaaten einzuteilen, führt unweigerlich zu Gewalt, Krieg und Vertreibung. So wandten sich die balkanischen Nationalismen gegeneinander und gegen beide Vielvölkerreiche:

das des Sultan und das des Kaisers. Auf die Balkankriege von 1912 und 1913 folgte am 28. Juni 1914 die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajevo. Die Schüsse des serbischen Nationalisten Gavrilo Princip auf den kaiserlichen Kronprinzen waren der Startschuss zum Ersten Weltkrieg.

Der zweijährigeOtto war nunZweiter in der Thronfolge, sein 27-jähriger Vater war Thronfolger. Die vom Nationalismus infizierten Massen vieler Länder zogen in törichter Begeisterung mit fröhlichen Liedern

in das große Völkermorden. Auf dessen Höhepunkt – einen Tag vor Ottos viertem Geburtstag – starb Kaiser Franz Joseph. Die Katastrophe des Krieges und die Sehnsucht nach Frieden prägten seitdem – und lebenslang

– das Leben Ottos. Kaiser Karl, dem auf dem Scheitelpunkt des Weltkriegs die Last der Verantwortung auf die jugendlichen Schultern gelegt wurde, drängte vergebens auf ein rasches Ende des Krieges. Wider die

Siegesgewissheit seiner Generäle und seines deutschen Verbündeten setzte Karl auf einen Verständigungsfrieden und auf Kompromisse.

Drei Lektionen lernte der kleine Otto am verzweifelten Ringen seines Vater – drei Lektionen, die er später

selbst als Politiker lebte und lehrte: Erstens, dass es persönliche Verantwortung gibt, die nicht delegiert werden darf, sondern wahrgenommen werden muss. Zweitens, dass jeder Krieg unendlich viel Leid und Schrecken bringt, während der Frieden ein kostbares Gut ist, also immer neu gesichert und errungen werden muss. Und drittens, dass Verständigung und gute Kompromisse mehr Stabilität bringen als ungerechte

Siege. Wie ein dreifach gewundener roter Faden ziehen sich diese Einsichten durch das Leben Otto von Habsburgs.

„Ein Tag Krieg kostet mehr an menschlichem Leid und wirtschaftlicher Kraft als alle Ausgaben für den Frieden“, sagte er tausendfach in seinen Vorträgen. Dabei nahm er, der von seinem Vater weder Thron noch

Krone geerbt hatte, die tief in der Geschichte Europas verwurzelte Verantwortung, als deren Erbe er sich sah, bewusst und tätig an. Aller Arbeitseifer, alle fröhliche Rastlosigkeit, alle Leidenschaft für Politik – die jeder

wahrnehmen konnte, der Otto von Habsburg begegnete – hatten hier ihre Wurzel: im Bewusstsein, vor Gott eine Verantwortung zu tragen, über die einst auch vor Gott Rechenschaft abgelegt werden muss.

Der Thronfolger war sechs Jahre, als das Gift des Nationalismus das Land seiner Väter ermordet hatte, als das kaiserlich-königliche Reich zerfiel und seine Familie ins Exil gedrängt wurde. Er war neun, als sein Vater

am 1. April 1922 – nach zwei Restaurationsversuchen in Ungarn auf die Atlantikinsel Madeira verbannt – in einer nasskalten Villa über Funchal an einer Lungenentzündung starb. Nicht nur geografisch waren die

Habsburger aus der Mitte Europas verbannt und an den Rand geschoben worden: In Europa schwemmte das neue Zeitalter der Nationalstaaten rechte und linke Diktaturen an die Macht. Mit den neuen Grenzen

waren alte und neue Rivalitäten aufgebrochen, nationale Eifersucht und ethnischer Hass. Angestammte Volksgruppen fanden sich in ihrer eigenen Heimat plötzlich als Minderheit wieder. Neue Kunststaaten wie

die Tschechoslowakei und Jugoslawien knirschten unter ihren inneren Spannungen. Die Gemeinsamkeiten waren verworfen: die einst alle einende Reichsidee ebenso wie die kaiserliche Familie.

Kaiserin Zita unterdessen erzog ihren Erstgeborenen zum Kaiser, doch nicht in der Pracht von Schönbrunn, sondern in der Armut eines baskischen Fischerdorfes, nicht mit Blick auf die Rechte, sondern auf

die Pflichten eines Kaisers. Der Tag der Pflicht war für den erst 20-Jährigen gekommen, als Adolf Hitler 1933 deutscher Reichskanzler wurde. Otto von Habsburg hatte Hitlers „Mein Kampf“ gelesen und wusste um die nahende Gefahr. Zwei Einladungen des „Führers“ lehnte er ab, denn er wollte sich nicht „vor seinen Karren spannen lassen“. Im März 1933 entging er in München nur knapp der Verhaftung. Fünf Jahre lang leistete der junge Habsburger von Belgien und Frankreich aus Widerstand gegen den Anschluss seiner österreichischen

Heimat anHitlers Reich, stand im engen Kontakt mit den Bundeskanzlern Dollfuß und Schuschnigg, dirigierte aus der Ferne die erstarkenden legitimistischen Kräfte in Österreich. Während der österreichische

Bundeskanzler Schuschnigg Hitlers Erpressungen aus Schwäche immer mehr Raum gab, riet ihm der Thronprätendent zur Versöhnung mit der Sozialdemokratie und zum Bündnis mit Paris und London.

„Operation Otto“ nannte Hitler seine Pläne zum Anschluss Österreichs nicht zufällig. Am 12. März 1938 führte er diese Operation aus. Kaum einmarschiert, wurden Ottos Getreue in Österreich verhaftet,

die Söhne von Erzherzog Franz Ferdinand im KZ Dachau interniert. Otto hatte seine erste eigene politische Niederlage erlebt, doch schon als Kind trug er den Spitznamen „Stehaufmännchen“. Nun warf sich

das Stehaufmännchen in die nächste Schlacht: Die westlichen Mächte sollten die gewaltsame Annexion Österreichs verurteilen und Österreich als erstes Opfer Hitlers anerkennen. Von den Nazis steckbrieflich

verfolgt, auf prominenten Fahndungslisten genannt, entrann der Habsburger nur knapp einem Entführungsversuch. Bis 1940 kämpfte er in Paris für eine österreichische Exilregierung und organisierte unter

Lebensgefahr Visa für Mitteleuropäer, die vor Hitler geflohen waren. Ab dem 11. Juli 1940 setzte er diesen Kampf in Washington fort, wo er zeitweise Einfluss auf US-Präsident Franklin D. Roosevelt hatte.

Von Hitlers Niederlage fest überzeugt, kämpfte er im amerikanischen Exil für eine gerechtere europäische Nachkriegsordnung: gegen die von Beneˇs geplante Vertreibung, gegenwestliche Zugeständnisse an Stalin, für das

Selbstbestimmungsrecht der Völker. Als er meinte, in Washington nichts mehr wirken zu können, kehrte er Ende 1944 nach Europa zurück. Mehr als ein Jahrzehnt hatte er, der entrechtete Sohn des letzten regierenden Kaisers, nun für die Freiheit und Selbstständigkeit Österreichs gearbeitet. Nun wollte er am Wiederaufbau des ruinierten Landes mitwirken. Doch die österreichische Regierung jagte ihn, der sich in Tirol niedergelassen hatte, mit Hilfe der sowjetischen Besatzungsmacht neuerlich aus dem Land. Ein zweites Mal wurde er zum Vertriebenen. Und wieder stand er vor einer Niederlage. Andere wären nun vielleicht verzweifelt oder verbittert. Otto von

Habsburg jedoch hatte längst die Zukunft ganz Europas im Blick. Stalin hatte seine Macht bis in die Mitte Deutschlands und Europas ausgedehnt. Der Kommunismus drohte das Abendland zu verschlingen. Als

Staatsmann ohne Staat, als Politiker ohne Amt warf sich Otto von Habsburg in den Kampf um die Freiheit Europas. Die Schreibmaschine wurde zu seiner Waffe, Bücher und Zeitungskommentare – auch in

der „Tagespost“ – zu seiner Munition. 1973 trat er andie Spitze der Paneuropa- Union. 1979 eröffnete ihm

die erste Direktwahl zum Europäischen Parlament eine neue Bühne, seine Verantwortung wahrzunehmen

und sich in die Schlacht um die Zukunft des Abendlandes zu werfen. Mit 66 Jahren wurde der Thronprätendent Parlamentarier.

Und er blieb es zwei Jahrzehnte lang voll Leidenschaft und mit wachsender Anerkennung. Als er 1999

aus der parlamentarischen Arbeit schied, galt er längst als moralische Autorität und außenpolitische Kompassnadel. Seine Prognosen waren eingetroffen, seine Visionen in greifbare Nähe gerückt. Wie sein Vorfahr

Kaiser Friedrich III. hatte er viele Gegner besiegt, indem er sie überlebte. Doch er blickte nicht zurück, sondern auf die herannahenden Herausforderungen. Seine Ziele habe er „jenseits der Reichweite meiner Geschosse

gesteckt“, meinte er noch im hohen Alter. In erweiterter Form aktuell erschienen:

Stephan Baier, Eva Demmerle: „Otto von Habsburg. 1912 – 2011“, Amalthea 2012, BN 978–3–85002–486–0, € 39,95

die neueste Info-Post des KKV-Diözesanverbandes Köln

PL: Upadek Zachodu (Krainy zachodzącego Słońca) i jego odkrycie




Przed stu laty,


gdy arcyksiążę Otto von Habsburg był Cesarski i Królewski królestwo świata. Cierpiał los dręczony morderczej ideologii kontynentu dwukrotnie przejechał z domu, był konsekwentny przeciwnik totalitaryzmu, czerwieni i brązu.
Jako politycznego wizjonera, położył podwaliny pod odkryciu Europie
                                                                                Stephan Baier
Wzloty i upadki losu swoich przodków można powiedzieć o historii Europy. Wzloty i upadki swego życia może prześledzić historię naszego wieku.
Otto von Habsburg urodził się przed pełnym wieku i zmarł 4 Lipca ostatnie przęsła roku, z jego przeznaczenia i pracować w wieku wojen światowych, wypędzeń i nacjonalizmu. I zrobił swoje stanowisko, że z wieku projektów pokojowych, uzgodnienia i
Ponowne odkrycie Europy była. Kiedy Arcyksiążę Otto na 20 Listopada 1912 urodził, wydawał stary świat
jeszcze połączone. W Wiedniu orzekł pra-pra wujek noworodka, wieku cesarz Franciszek Józef, 64 lat wielonarodowego imperium, które rozciągało się od Bregenz do Lwowa, z Krakowa do Sarajewa.
To było artystycznie i intelektualnie cenny czas, pełen pomysłów i nowego początku. A przecież był już cieniem na Europie Środkowej, w dół. Dawno przekroczył, jak galicyjski pisarz żydowski Joseph Roth ehmütig później napisał: "śmierć ma kościste ręce nad puchary, z których piliśmy, wesoły i dziecinne." Zachód nie dawna zepchnięty na niewielką rezerwę, przed czym w I wojnie światowej tonął w morzu krwi i łez?
Jedności chrześcijańskiego Zachodu został złamany w reformacji, został przerwany w krwawej rewolucji francuskiej. Napoleon zlikwidował zachodnią Środka, Świętego Cesarstwa Rzymskiego, - jak z Turkami, Christian Bizancjum. Tak, cesarz w Wiedniu był w tradycji
stary cesarz, którego wspaniała korona - można zwiedzać dziś w Skarbu Hofburg - bogaty w symbolikę biblijnej i chrześcijańskiej. Austro-Węgry jeszcze nie było dużo więcej niż odwrotu zachodniego systemu w Europie, które wstrząsnęły nową i niebezpieczną gorączkę nacjonalizmu.
Kiedy Arcyksiążę Otto urodził, to gorączka chwycił Bałkany, prawosławny
Narody przeciwko muzułmańskim sułtanem podniesiona, tylko potem rzucić się na siebie. Bałkany są dziś - np. Europy Środkowej i Azji - kolorowy labirynt Narodów
i wyznań, od tradycji językowych i religijnych. Każda próba zakwalifikowania takich pomieszczeń w jednolita etnicznie państw narodowych nieuchronnie prowadzi do przemocy, wojny i wypędzenia. Zatem bałkańskie nacjonalizmy się przeciwko sobie nawzajem i wobec obu wielonarodowych imperiów:
sułtana i cesarza. Po wojnach bałkańskich w 1912 i 1913 roku na 28 Czerwca 1914 zabójstwo austriackiego arcyksięcia Franciszka Ferdynanda w Sarajewie. Strzały z nacjonalistycznej Serbskiej Gavrilo Princip na cesarskiego tronu był początek pierwszej wojny światowej.
Dwuletni otto nunZweiter był w kolejce do tronu, jego 27-letni ojciec był następcą tronu. Nacjonalizm zainfekowanych mas wielu krajach objęte głupie entuzjazm, z radosnych śpiewów
w wielkich ludobójstwa. W szczytowym punkcie - na jeden dzień przed czwartych urodzinach Otto - zmarł cesarz Franciszek Józef. Klęska wojny i pragnienie pokoju pod wrażeniem, ponieważ - i życie
- Życie Otto. Cesarz Karol, był na krawędzi wojny światowej ciężar odpowiedzialności umieszczonego na młodych barkach tłoczonych na próżno na szybkie zakończenie wojny. Przeciw
Wygraj zaufanie swoich generałów i jego sojuszników niemieckich umieścić Karl sprawie wynegocjowanego pokoju i kompromisu.
Trzy wnioski trochę wyścig Otto na ojca - trzy lekcje, które później
sam jako polityk, który żył i nauczał: Po pierwsze, że jest osobista odpowiedzialność, że nie może być delegowana, ale muszą być wykonywane. Po drugie, że każda wojna przynosi niewypowiedziane cierpienia i terroru, a pokój jest cennym towarem, które zawsze muszą być poparte jeszcze raz i wygrał. I po trzecie, że zrozumienie i dobre kompromisy przynieść większą stabilność jako niesprawiedliwe
Zwycięstwa. Jak potrójnej zwiniętej nici czerwonej poprzez te spostrzeżenia rysować życia Otto von Habsburga.
"Jeden dzień wojna będzie kosztować więcej w kategoriach ludzkiego cierpienia i siły ekonomicznej, jak wszystkie wydatki na rzecz pokoju", powiedział tysiące razy w jego wykładów. On objął tron
​​po ojcu, jeszcze nie
Koronę odziedziczył, głęboko zakorzenione w historii odpowiedzialności Europy, jako spadkobiercy, ujrzał siebie, w świadomy i aktywny. Zapał, wszystko radosny niepokój, z pasją o polityce - każda
mogą postrzegać który spotkał Otto von Habsburg - miały swoje korzenie: świadomość poniesienia odpowiedzialność przed Bogiem, musi ona być umieszczony przed Bogiem.
Następca tronu miał sześć lat, jak trucizny nacjonalizmu, kraju swoich przodków zamordował, jak i k. imperium upadło, a jego rodzina została zmuszona do emigracji. Miał dziewięć lat, gdy jego ojciec
na 1 Kwiecień 1922 - po dwóch próbach przywrócenia zakazanych na Węgrzech na Atlantyku wyspy Madera - w wilgotnym Willa nad Funchal zmarł na zapalenie płuc. Nie tylko pod względem geograficznym
Habsburgowie zostali wygnani z centrum Europy i zepchnięci na margines: w Europie zalała nowa era państw narodowych w lewo iw prawo dyktatury władzy. Z nowych granic
stare i nowe rywalizacje były łamane, narodowej i etnicznej nienawiści, zazdrości. Ancestral etnicznych znaleźli się w ich własnym domu ponownie jako mniejszość. Państwa takie jak New Art
Czechosłowacja i Jugosławia skrzypiał pod ich wewnętrznych napięć. Podobieństwa odrzucono: że raz nadrzędna idea imperium, jak i rodziny cesarskiej.
Cesarzowa Zita przeszkoleni tymczasem jej pierworodny do cesarza, ale nie w blasku Schonbrunn, ale w ubóstwie baskijskiej wioski rybackiej, a nie w odniesieniu do praw, ale
obowiązki cesarza. Dni cła przybyli na pierwsze 20-latek, kiedy Adolf Hitler został kanclerzem Niemiec w 1933 roku. Otto von Habsburg czytał Hitlera "Mein Kampf" i był świadomy niebezpieczeństwa zbliża. Dwa zaproszenia na "Lidera", odmówił, bo nie chciał, aby "wykorzystać do swojego koszyka." W marcu 1933 roku, uciekł w Monachium tylko aresztowania. Przez pięć lat, młody Habsburg z Austrii, Belgii i Francji przyczynił od oporu do połączenia jego austriacki
Home anHitlers imperium, był w bliskim kontakcie z Chancellors Dollfussa i Schuschnigg, prowadzonych od odległości, odradzająca sił monarchistycznych w Austrii. Podczas austriacki
Schuschnigg wymuszeń Hitlera od słabości zawsze było więcej miejsca, opowiedział mu pretendenta do pojednania z socjaldemokratami i sojuszu z Paryżem i Londynem.
Operacja "Otto" nazywa Hitlerowi jego plany Anschlussu nie przypadkowe. W dniu 12 Marca 1938 poprowadził tę operację. Prawie najechał, wierny Otto aresztowano w Austrii
Synowie arcyksięcia Franciszka Ferdynanda internowany w Dachau. Otto przeżył swoją pierwszą porażkę polityczną, ale nawet jako dziecko był nazywany "odbijać". Teraz rzucił się
BounceBack w następnej bitwie: Mocarstwa zachodnie powinny potępić przemocy aneksji Austrii i Austria uznają za pierwszą ofiarę Hitlera. Warrant przez hitlerowców
prześladowani, wezwała czołowych watch-list, Habsburgowie dopiero uniknął porwania próbę. W 1940 roku walczył w Paryżu dla austriackiego rządu na uchodźstwie i zorganizowane
Niebezpieczeństwo dla życia wiz dla mieszkańców Europy Środkowej, którzy uciekli Hitlerowi. Od 11 Lipca 1940 roku kontynuował walkę w Waszyngtonie, gdzie miał tymczasowo wpływ na prezydenta USA Franklina D. Roosevelta.
Klęska Hitlera przekonany, walczył w amerykańskiej wygnaniu sprawiedliwszego europejskiego porządku powojennego: przeciwko planowanej wydalenia Benesza, przeciwko zachodnich ustępstw wobec Stalina, na
Samostanowienia narodów. Kiedy myślał, że już nie pracuje w Waszyngtonie, wrócił do Europy pod koniec 1944 roku. Ponad dziesięć lat miał, wywłaszczonych syn ostatniego panującego cesarza, obecnie pracuje na rzecz wolności i niepodległości Austrii. Teraz chciał uczestniczyć w odbudowie zniszczonego kraju. Ale rząd austriacki gonił go, który osiedlił się w Tyrolu, znowu z pomocą sowieckich wojsk okupacyjnych z kraju. Drugi raz był na wygnaniu. I znów stanął przed porażką. Inni teraz może zdesperowany i gorzki. Otto von
Habsburg, jednak już od dawna przyszłość Europy jako całości w umyśle. Stalin rozszerzył swoją władzę w sercu Niemiec i Europy. Komunizm zagroził pochłonie Zachód. Jak
Statesman bez państwa, jako polityk, bez biura, Otto von Habsburg, rzucił w walce o wolność Europy. Pisania była jego broń, książek i komentarzy prasowych - nawet w
"Daily Mail" - jego amunicji. 1973 wstąpił do Pan-European Union końcówkę Andie. W 1979 roku otworzył
Pierwsze bezpośrednie wybory do Parlamentu Europejskiego, która przygotowuje nowy, wykonywać swoje obowiązki
i rzucić się do walki o przyszłość Zachodu. Z 66 lat The Pretender był parlamentarzystą.
I pozostał przez dwie dekady, z pasją i coraz większe uznanie. Kiedy w 1999 roku
zrezygnował z pracy parlamentarnej, był długo autorytetem moralnym i zagranicznych kompas polityki. Jego przewidywania przybył, przyniósł swoją wizję w zasięgu ręki. Podobnie jak jego przodek
Cesarz Fryderyk III. Miał wielu wrogów pokonani przez nich przeżyło. Ale nie patrzę wstecz, ale na wyzwania zbliża. Jego cele, że "poza zasięgiem moich kul
"Podłączony, powiedział, nawet w podeszłym wieku. Obecnie publikowane w rozszerzonej formie:
Stephan Baier, Eva Demmerle: "
Otto von Habsburg. 1912 - 2011 ", Amalthea 2012, BN 978-3-85002-486-0, € 39,95
….
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E-Mail: pressedienst@sudeten.at www.sudeten.at ZVR-Zahl: 366278162
Wien/Bonn, am 21. November 2012

Studie zur NS-Vergangenheit des Gründungspräsidiums des BdV schafft Klarheit für eine ernsthafte Debatte
Zu der vom Institut für Zeitgeschichte herausgegebenen Studie von Michael Schwartz

Funktionäre mit Vergangenheit“ zum Gründungspräsidium des BdV und dessen



politischen und militärischem Verhalten im „Dritten Reich“

erklärt BdV-Präsidentin Erika Steinbach MdB:

Ich begrüße, dass nunmehr infolge des durch den BdV im Oktober 2007 in Auftrag gegebenen

Gutachtens eine umfassende Studie über die NS-Belastung der früheren Präsidiumsmitglieder

unseres Verbandes vorliegt.

Darin wird für mich wenig überraschend deutlich, dass eine überwiegende Anzahl der damaligen

Präsidialmitglieder in sehr unterschiedlicher Weise in das NS-Regime eingebunden oder durch

eigene NS-Aktivitäten belastet war. Wir haben durch diese Studie mehr über sie erfahren.

Wie ist dieser hohe Anteil zu erklären?

Ein Millionenheer an Entwurzelten versuchte verzweifelt wieder Grund unter die Füße zu kriegen.

Organisationsstrukturen dafür gab es nicht. So ist erklärlich, dass es Männer mit zuvor

gesammelter organisatorischer Erfahrung waren, die das Heft in die Hand nahmen.

Ganz offenkundig hat sich aber auch diese erste Verbandsspitze des BdV engagiert in unsere

Demokratie eingebracht. An der Eingliederungs- und Lastenausgleichsgesetzgebung hat der BdV

maßgeblich mitgewirkt.

Alle BdV-Präsidenten waren Mitglieder des Deutschen Bundestages. Sie gehörten entweder CDU,

SPD oder CSU an.

Die Präsidenten, die unseren Verband besonders geprägt haben, waren der vom

Nationalsozialismus verfolgte sudetendeutsche Sozialdemokrat Wenzel Jaksch und der

Christdemokrat Herbert Czaja, der erwiesenermaßen in Opposition zum nationalsozialistischen

Regime stand. Er weigerte sich, der NSDAP beizutreten. Von ihm wurde der Verband 24 Jahre

geführt.


Viele Säulenheilige des deutschen Nachkriegsgeisteslebens wie Günter Grass oder Walter Jens

müssen inzwischen mit ihrer nicht ganz so lupenreinen Vita leben, die sie uns vorgespielt haben.

Trotzdem trugen sie nach 1945 Wesentliches zu unserer demokratischen Kultur bei.

Es gab 8,5 Millionen Mitglieder der NSDAP.

Wir wissen heute, dass quer durch alle Gesellschaftsschichten, in allen Ebenen der Wirtschaft,

Verwaltung, Justiz, Medien und Politik ehemalige Mitglieder der NSDAP Einfluss hatten.

Das traf auch auf die DDR zu, die anderen stets deren ehemalige Nationalsozialisten vorwarf,

selbst Stalinistische Mordpolitik betrieb aber die eigenen Protagonisten unterschlug.

Noch 1958 war ein Drittel der Mitarbeiter in der DDR-Verwaltung ehemals Mitglied der NSDAP und

selbst die SED hatte 1949 noch 25 Prozent ehemalige NSDAP-Mitglieder in ihren Reihen.

Ich danke dem Institut für Zeitgeschichte für die sehr umfangreiche und akribische Recherche und

dem Bundesministerium des Innern für die Förderung.

Eines ist aus heutiger Sicht besonders bemerkenswert:

Trotz des erheblichen Anteils dem Nationalsozialismus mehr oder weniger verbundener

Führungskräfte im ersten BdV-Präsidium und einer bereits von Herbert Czaja für die Frühzeit der

Vertriebenenverbände festgestellten deutschnationalen und zum Teil nationalsozialistischen

Grundbeeinflussung, fanden vom Nationalsozialismus geprägtes Gedankengut oder extremistische

Strömungen keinen Eingang in die Verbandspolitik des BdV.

Die Arbeit des BdV war von Anbeginn von dem Willen geprägt

„… jedes Beginnen mit allen Kräften [zu] unterstützen, das auf die Schaffung eines geeinten

Europas gerichtet ist, in dem die Völker ohne Furcht und Zwang leben können. Wir werden durch

harte, unermüdliche Arbeit teilnehmen am Wiederaufbau Deutschlands und Europas“.

Dieses Postulat der Charta der Heimatvertriebenen hat die Arbeit des BdV bis heute geprägt und

bestimmt.



www.Bund-der-Vertriebenen.de
Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/
Wir erinnern:

23.11.1793: Baumgartner, Andreas (v.) in Friedberg/Böhm. Krumau (B), gest. 30.7.1865

Wien: Dir. k.u.k. Porzellanfabriken und Dir. Tabakregie (1842). Arbeitsminister (1848)/Minister f.

Handel u. Finanzen (1851/55). Präs. Akademie der Wissenschaften (1851).



24.11.1835: Jahn, Wilhelm in Hof (M), gest. 21.4.1900 in Wien: Opernsänger / Dirigent. Mit 17.-

jährg. Dauer längster amtierender Direktor der Hofoper / Wien. Ebnete J. Strauß (jun.) Weg in die

Oper. Galt als glanzvollste Zeit d. Oper (neben G. Mahler).

27.11.1942: Hackel, Wolfgang in Oberliebich (B): Mitglied Abg.-haus / Berlin. MdB (1980).

MdEP (1985). Minister/Brandenburg (1999).



27.11.1927: Geissler, Ladi in Prag (B), gest. 19.11.2011 in Hamburg: Gitarrist bei B. Kaempfert.

NDR-Musiker. Zusammenarbeit mit F. Quinn(J. Last/H. Knef. L. Amstrong-Preis.


Sent: Thursday, November 22, 2012 1:25 PM

Subject: Na sowas - Joachim-Gauck-Polen-sind-fleissiger-als-Deutsche
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http://altermedia-deutschland.info/content.php/2609-Bundespraesident-Joachim-Gauck-Polen-sind-fleissiger-als-Deutsche
bitte die Komentarre lesen
http://altermedia-deutschland.info/content.php/2618-Schockierend-junge-Deutsche-gedenken-der-im-Krieg-gefallenen-Menschen

http://altermedia-deutschland.info/content.php/2623-Von-flei%C3%9Figen-Polen-und-faulen-Deutschen-Gauck-und-Spiegel



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