Von P. K. Sczepanek


Und gegenwärtig – „Made in August Kiss-Plessia-Silesia-EU“ -psczep



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Und gegenwärtig – „Made in August Kiss-Plessia-Silesia-EU“ -psczep.


Wenn man heute die Werke des berühmten oberschlesischen Bildhauers August Kiss (1802 – 1865) die in Berlin an öffentlichen Plätzen zu sehen sind, fällt es allgemein auf, dass auf den Stein- oder Bronzefiguren nichts darauf hinweist wer jener Künstler gewesen sei. Keine Namensschild oder andere Hinweise. So ergeht es dem weltweit bekanntem Bronzestandbild von August Kiss „Amazone auf dem Pferd im Kampf mit einem Panther“, dem heiligen Georg im Kampf mit dem Drache oder dem lebensgroßen heiligen Michael, der in Potsdam zu sehen ist. Auf der Berliner Kunstausstellung im Jahr 2000 war das Werk von August Kiss „Knabe mit Delphin“ zu sehen, wobei eine Tafel an der Wand jeden informieren sollte, dass das ein Projekt von Karl Friedrich Schinkel war, ohne ein Wort über den Kiss!

Die Werke von August Kiss aber stehen namenlos da, wobei doch jener oberschlesische Bildhauer aus Tichau-Paprozan O/S in den Jahren 1822 – 1865 für Berlin sehr viel getan hatte und finanziell andere Personen und Museen unterstützte.

„Made in Region-Silesia“

Es tut weh, die Feststellung machen zu müssen, dass sich auf vielen Gebieten in dieser Hinsicht bis heute nicht viel geändert hat. Sowohl in Polen wie auch in Deutschland wurden Oberschlesier, vor allen Dingen jene, die aus dem ehemaligen Ostoberschlesien stammen weiterhin als minderwertige Menschen betrachtet. Das ist das Schicksal der Menschen aus den oberschlesischen Grenzgebieten. Es ist heute zu bedauern, dass ein Teil des ehemaligen polnischen Ostoberschlesiens geographisch und amtlich zur Wojewodschaft Krakau gehört. So eine Widersprüchlichkeit hat es bisher in der Geschichte Schlesiens noch nicht gegeben. Auf diese Weise erfüllen wir nicht jene Bedingungen, die im Rahmen der EU für die „NUTS“ vorausgesetzt werden. Wenn wir in der Geschichte Europas 2000 Jahre zurückblicken, stellen wir fest, dass wir unseren Kern und Ursprung in der römischen Kultur haben. Jener Kern ist aber heute so gut wie verschwunden, angefacht durch den Funken der Christenheit. Wir müssten heute auf allen Gebieten der Kultur, Wissenschaft, Technik und des Bauwesens um 1000 Jahre weiter voraus sein, wenn nicht die unbarmherzigen Kriege zwischen den Völkern im Laufe der Jahrhunderte, ihren Drang zur Macht, zur Schau gestellte Brutalität und immerwährend Völkerwanderungen nicht wären. Die Einnahme Roms durch die Goten und andere germanische Stämme brachten im VI Jh. den endgültigen Fall römischer Kultur, des Bauwesens und Antiker Tradition mit sich, wobei das Byzantinische Kaiserreich unter Justinian großen Anteil daran hatte. Von jenen großen römischen Bauwerken legen heute noch das Forum Romanum und Collosseum Zeugnis ab. Auf den Gebieten auf welchen römische Legionen einst zu Hause waren, werden heute noch Funde gemacht, wie alte römische Münzen aus der Zeit, Schilde, Lanzen und Schwerter. Während der Karnevalstage finden heute Umzüge im Rheinland statt, wobei römische Legionäre in ihrer kriegerischen Tracht, wie aus dem Buch geschnitten, teilnehmen.



Was für ein Schicksal erwartet Schlesien am Vortage des Eintritt Polens in die EU? Es ist nicht zu verbergen, dass Schlesien von den neuen Machthabern seit 1945 heruntergewirtschaftet wurde. Die gesamte schlesische Agrarwirtschaft, Industrie und das Handwerk steht am Rande des Abgrunds und die hohe Arbeitslosigkeit (24,7%) verschlechtern die Lage der schlesischen Bürger. Schlesien wurde von den Siegermächten 1945 Polen einverleibt als quasi Kriegsentschädigung und sie hatten die Absicht, Deutschland damit zu schwächen. Deutschland, welches auf den Weltmärkten von England und Frankreich immer als unerwünschte Konkurrenz betrachtet wurde.

Schlesische Waren und Erzeugnisse haben auf dem europäischen Markt ihren „Gütesiegel“ verloren, wobei die Schuld dafür die Schlesier selbst auch mittragen. Oberschlesische Spätaussiedler, zum größten Teil schon verpolnischt (Autochthonen) und der deutschen Sprache nicht mehr mächtig, vertraten in Deutschland nicht das echte Schlesiertum und vertreten es weiterhin nicht. Die Schlesier sind nur auf Arbeit und den Verdienst eingestellt und vergessen dabei den Kern ihres Ursprungs und geben kein Beispiel schlesischer Kultur und Tradition. Sie stehen heute noch zum großen Teil unter dem Einfluss jener polnischen Aussiedler, die nach dem II. Weltkrieg aus ihrem Stammesland in Ostpolen vertrieben wurden und sich in Schlesien häuslich niedergelassen haben. Unter diesen Umständen hat Schlesien heute viel von seiner alten Kultur und Überlieferungen verloren. Ob es der Anfang vom Ende ist? Hier ist auch darauf hinzuweisen, welche Begebenheiten während den oberschlesischen Aufstände von 1919 – 21 oder während des Krieges 1939 – 45 sich zugetragen haben. Aus Unwissenheit bemerken wir nicht, wie oft und wie weit wir vom echten Schlesiertum entfernet haben. Wie kämpften einst polnische Górnoślązaki in den Jahren 1919 – 21, darum kein Kanonenfutter für Preußen oder Deutschland in Zukunft mehr zu sein. Was ist aber mit den „tapferen polnischen Górnoślązaki“ einige Jahre später geschehen? Als Marschall Józef Piłsudski im Jahre 1920 einen Krieg mit der Sowjetunion vom Zaune brach, konnte nur das „Wunder an der Weichsel“ das neue Polen, welches nach 123 Jahren erneut auferstand, retten. Es war aber auch der Anfang vom Ende dieses neuen Landes. Als im Jahr 1926 Pilsudski einen Regierungssturz in Warschau organisierte, wobei viel Blut vergossen wurde, zog er oberschlesische polnische Soldaten zu sich und schickte sie in den Kampf mit polnischen regierungstreuen Truppen, was viele alte Górnoślązaki und Warschauer bis heute nicht vergessen haben. Erneut wurden Oberschlesier vom polnischen Diktator als Kanonenfutter benutzt. Zum Dank dafür erhielten die Bewohner der Hauptstadt Oberschlesiens, Kattowitz ein großes Reiterdenkmal in Bronze gegossen, welches „Piłsudski auf dem Pferde mit erhobener Hand“ darstellt. Es steht im Mittelpunkt der Stadt vor dem Regierungsgebäude und ist „ein Geschenk an die Oberschlesier, der Warschauer Bevölkerung“, die jenes Denkmal bei sich nicht haben wollte. Während seiner Regierungszeit war der Marschall nur zwei Mal in Oberschlesien für einige Stunden. Piłsudski wies kein Interesse für Oberschlesien auf. Sein Augenmerk war nach dem Osten gerichtet. Der oberschlesische Wojewode Michał Grażyński redete oft und gern während seiner Regierungszeit in Kattowitz von einem „Wunder an der Oder“ und behauptete, dass „ganz Polen die Oberschlesier recht gut versteht und bestrebt ist, den polnischen Teil Oberschlesiens in Obhut und Schutz zu nehmen“. So steht es wörtlich in einem Buch, dem Grażyński gewidmet, welche im Jahr 1933 unter dem Titel „Śląsk“ (Schlesien) herausgegeben wurde. Was soll denn das heißen? Die Oberschlesier wissen heute nicht viel vom Leben und Treiben des ehemaligen Wojewoden und seine Gewohnheiten drückten im Laufe der Jahre in Wort und Bild ihren Siegel auf.

Die handeln und die dichten –

das ist der Lebenslauf,

der eine macht Geschichten,

der andere schreibt sie auf,

und der will beide richten;

so schreibt und treibt sich’s fort,

der Herr wird alles schlichten,

verloren ist kein Wort.



Josef von Eichendorff

Jedni działają, opisuje kto inny –

tak powstaje życiorys nam wspólny,

gdy jeden historii tworzy dzieje,

inny na swój sposób ją rozpisuje,

kierując, jak mu coś wygodzi;

tak wielu wciąga ją w machinę swawoli,

jedynie Pan Nasz wszystko nam wyrówna,

bo nie zagubi żadnego nam ważnego słowa.



-Übersetzte :P. K. Sczepanek

Viele machen mit unserer Heimat Geschichte, manche eine schlechte, andere eine gute. Und andere schildern diese Geschichte über Schlesien. Manche schreiben sie wie ein „Märchen“. So ist es auch, wie Josef von Eichendorff, der oberschlesische Dichter, uns das aufgezeigt hat. Schlesien immer mit Europa verbunden, in das heute ganz Polen strebt, neuerdings mit dem Wunsch zur Aufnahme in die EU.

Die Wellen der Russifikation und Polonization, die seit 1945 ganz Schlesien überschwemmten, richteten echtes Schlesiertum zu Grunde. Heute besteht zwar die Möglichkeit alles Vergangene erneut aufzubauen, aber das kann nur durch Menschen geschehen und ihre Nachkommen, die in Schlesien verblieben sind bis auf den heutigen Tag, denn wir leben nicht wie einst zwischen Hammer und Amboss, sondern in einem freien Europa am Vortage des Eintritts Polens in die Völkergemeinschaft. In die EU gehen wir so wie in eine gegenwärtige alte Schweiz oder das jüngere Belgien oder noch das jüngere Finnland. Die neuen Bewegungen, die heuer in Schlesien entstanden ist, bemüht sich mit aller Kraft altes Schlesiertum, Kultur und Tradition weiterhin aufrecht zu erhalten und zu festigen.

Daher muss alles gerettet werden, was noch zu retten ist. Noch ist alle Hoffnung nicht verloren. Die Menschen und vor allen Dingen die Schlesier hegen viel Erwartungen und hoffen, aus Schlesien noch herausholen zu können „was ihnen gehört“. Es werden aber noch viele Jahrzehnte vergehen bis Schlesien zum alten Glanz und Ruhm wiederkehren wird. Dazu gehört aber viel Mut, Geduld und Ausdauer für alle Schlesier, die sich auf beiden Seiten der Oder-Neiße häuslich niedergelassen haben. Wir wollen hoffen, dass es Schlesien nicht so ergehen wird, wie dem alten Rom, welches von Europäern zu Fall gebracht wurde und heute nur noch das Symbol der Stadt mit der Wölfin und ihren zwei Jungen übrig geblieben ist. Nehmen wir uns erneut der Gestalt des Rübezahls an. Dieser Geist des Riesengebirges, behütet uns vor Gefahr aber straft uns auch für unsere Missetaten. Das dürfen wir nicht vergessen. Macht euch mit diesem „Geist der Berge“ in Schlesien bekannt und dem Einfluss den er in Europa ausübt, als Brücke zum gegenseitigem Verständnis.

Als eine Art von Verbindung zwischen der Vergangenheit und Gegenwart bereitet er uns den Weg in die EU vor, und das Markenzeichen „Made in Silesia – EU“ kann wieder zum Vorschein treten. Eine wirtschaftlich starke Provinz kann mehr Bedeutung haben, wie das ganze Land. Jede Provinz aller Länder muss darauf bedacht sein, wirtschaftlich sich selbst zu erhalten. Derartige Rechte und Vorschriften werden in Zukunft bestehen und vielseitige Kommissionen aller Art in der EU werden dafür verantwortlich sein.

Die größte Errungenschaft für Polen und Deutschland in jener Völkergemeinschaft der EU ist friedliche Zusammenarbeit, gegenseitiges Verständnis der Vergangenheit und allgemeine Toleranz. Das müssen vor allen Dingen Polen zur Kenntnis nehmen, wobei die größere Verantwortung für das friedliche Bestehen beider Völker den deutschen zufällt. Nicht die Vergangenheit soll hier auf die Gemüter drücken. Die Verantwortung für die Zukunft der Völker auf beiden Seiten der Oder-Neißegrenze darf nicht nur für die Regierung der beiden Staaten, sondern muss auch auf die gesamte Bevölkerung im Rahmen der Demokratie maßgebend sein. Diese Zusammenarbeit wird in Zukunft gute Früchte tragen, denn auf diese Weise ist Friede, allgemeine Stabilität und Sicherheit in Europa gewährleistet.

…. :„A jakby tak Made in Silesia EU“

pkSczepanek

Made in Region-Silesia”.



So ist auch in den „Schlesischen Reminis-zenzen“ (1998) ein neues schlesisches Symbol entstanden, das nicht ein Wappen, sondern ein Wahrzeichen Schlesiens von heute darstellt:

Tak też w tej mierze powstał projekt symbolu Silesia w mojej publikacji pt.: „Reminiscencje śląskie” (1998), nie jako herb a raczej symbol przemian, naszej identyfikacji śląskości. Oto co przedstawia ten identyfikator SILESIA:

  • Im Umlauf die schlesischen Städte, zwischen Görlitz bis Myslowitz;

  • Mit den piastischen, oberschlesischen aus Teschin - gelb-blau Farben;

  • Mit der oberschlesischen Industrie (die zwei Hämmer);

  • In der europäischen, schlesischen Kultur und dem Christentum (Piasten-Schild – Halbmond und ein Kreuz);

  • Mit dem „Kattowitzer Schmiede-hammer“, aber heute als Symbol der neuzeitigen, modernen Industrie (Pfeilförmig);

  • Angetrieben vom Takt (in einer guten Zusammenarbeit) der umlaufenden EU-Sterne statt des damals modernen Zahnrads aus 1864;

  • So entsteht heute eine neue Sicht auf die SILESIA, seit römischen Zeiten bekannt und benannt, die wie in der Vergangenheit immer wieder die kulturellen und industriellen Impulse an Europa gab. So sollte es auch in Zukunft sein;

  • Die zwei Sterne (also: die Kultur und die Industrie Sterne) fallen gerade von dem schlesischen Stahl-Block (der Buchstabe „S“ wie Schlesien, Śląsk, Slezsko – Silesia) als schlesische Identität in Verbindung mit Europa – SILESIA.

Peter Karl Sczepanek

  • w otoczeniu śląskich miast, od Zgorzelca po Mysłowice;

  • piastowskich, pochodzących z górno-śląskiego Cieszyna, niebiesko-zółtych kolorów;

  • z górnośląskim przemysłem (dwa młotki);

  • w śląskiej, europejskiej kulturze z Chrześcijaństwem z piastowskiej tarczy (półksiężyc z krzyżem);

  • z katowickim, z herbu młotem hutni-czym, pokazanym dzisiaj, jako współ-czesny, nowoczesny przemysł (w formie strzałki, lub wskazówki na osi);

  • wprowadzonej w takt (jako sąsiedzka współpraca) poruszających się gwiazd EU w nowoczesnym kole, starego koła zębatego z 1864 roku w Katowicach.

  • Tak powstało spojrzenie na dzisiejszą SILESIĘ, od rzymskich czasów znana i nazwana, która jak dawniej w przeszłości wiele dawała ze zdobyczy kulturalnych i gospodarczych. Tak też winno być w przyszłości ze Śląskiem;

  • Te dwie gwiazdy (tzn gwiazdy kultury i przemysłu, spadające właśnie z gorącego kęsiska hutniczego wytopu (w kształcie litery „S” – jak Śląsk, Schlesien, Slezsko, Silesia) – jako śląska identyfikacja w połączeniu z Europą – to właśnie SILESIA.

Peter K. Sczepanek


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